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# **Prozess-Management: Rollenmodell**
------------------------------------------------------------------------
## **1. Strategische Architektur-Prinzipien**
Das Prozess-Management im DIGITOM operiert als **Enabling-Funktion** mit
klarer Trennung zwischen **methodischer Beratung** und **operativer
PM-Governance**. Die Rollen-Architektur folgt dem Prinzip der
**dezentralen Befähigung** bei **zentraler Methodenkompetenz**.
**Auflösung des Beratung-vs.-Governance-Konflikts:** Methodische
Unterstützung und PM-Compliance-Überwachung werden auf unterschiedliche
Rollen verteilt, um Vertrauen und Effektivität zu gewährleisten.
Hinweis: Die bewusste Differenzierung in 8 Kernrollen ermöglicht klare
Verantwortungsschnitte und vermeidet Interessenskonflikte (z.B. zwischen
PM-Governance-Überwachung und PM-Framework-Gestaltung).
## **2. Begriffsdefinition: End-to-End Verantwortung**
Im DIGITOM-Kontext bedeutet **\"End-to-End Verantwortung\"** die
vollständige Verantwortung für einen definierten Prozessabschnitt über
alle beteiligten Funktionen und Abteilungen hinweg.
Wichtige Abgrenzungen:
- End-to-End bezieht sich auf **Teilprozesse**, nicht auf den
Gesamtprozess (bspw. der Teilprozess \"Demand to Project")
- Der Process Owner trägt die Verantwortung **innerhalb seiner
Prozessebene**, sowie für die **aktive Gestaltung der Schnittstellen**
zu vor- und nachgelagerten Prozessen
- Die Verantwortung umfasst: Performance und Qualität des eigenen
Teilprozesses
- **Schnittstellen-Vereinbarungen** mit angrenzenden Process Ownern
- **Eskalation** bei Problemen in verbundenen Prozessen, die das eigene
Prozessergebnis gefährden
- Kontinuierliche Optimierung inkl. schnittstellenübergreifender
Verbesserungen. Diese Definition ist essentiell für das Verständnis
der nachfolgenden Rollenbeschreibungen, insbesondere der Process
Owner-Rollen.
------------------------------------------------------------------------
##
## **3. Kernrollen (Interne PM-Organisation)**
### **Rolle 1: Leiter\*in Prozess-Management**
**Hauptzweck:** Strategische Führung und operative Steuerung der
gesamten PM-Funktion zur Sicherstellung der Wertschöpfung für DIGITOM
**Kernaufgaben:**
- Strategische Ausrichtung der PM-Funktion an DIGIT-Zielen und
organisationalen Bedarfen
- Strategische Vorschläge zur Weiterentwicklung des DIGITOMs aus
Prozess-Management-Perspektive (z.B. neue Funktionen,
Rollenanpassungen, Governance-Strukturen)
- Koordination und Priorisierung der internen PM-Rollen (PFM, PLK, PB,
KNM)
- Stakeholder-Management zu Gremien und Fachbereichen/ Abteilungen
- Ressourcenplanung, Budgetverantwortung und Kapazitätssteuerung der
PM-Funktion
- Eskalationsmanagement bei strategischen Konflikten oder
Ressourcenengpässen
- Im Fall von Ressourcen-Konflikten: Erstbewertung und Empfehlung, bei
kritischen Fällen Eskalation ans Mission Board
- Berichterstattung an Vision Board über PM-Performance und strategische
Entwicklungen
- **Stakeholder:**
<!-- -->
- Vision Board (Auftraggeber und strategische Abstimmung=
- Mission Board (taktische Abstimmung)
- Interne PM-Rollen (Führung und Koordination)
- Abteilungsleitungen (strategische PM-Partnerschaften)
- Amtsleitung DIGIT (organisatorische Einbindung)
- Externe Berater und Dienstleister (strategische Partnerschaften)
**Entscheidungsbefugnisse:**
- Priorisierung von PM-Aufträgen bei Ressourcenkonflikten (bei
kritischen Entscheidungen in Konsultation mit Mission Board)
- Personalentscheidungen für PM-Team (Einstellung, Entwicklung,
Zielsetzung)
- Budget-Allokation für PM-Tools, Schulungen und externe Unterstützung
- Eskalation an Mission Board bei konkurrierenden Prioritäten
- PM-Framework-Freigaben nach PFM-Vorschlägen
**Kompetenzen:**
- Führungskompetenz für interdisziplinäre Teams mit verschiedenen
Expertisen
- Strategisches Stakeholder-Management und politische Sensibilität in
der Verwaltung
- Verständnis für das DIGITOM und das PM-Framework sowie organisationale
Transformationen
- Konfliktmanagement bei konkurrierenden Prioritäten in verschiedenen
Fachbereiche/ Abteilungen
- Change Management für komplexe organisatorische Veränderungen
------------------------------------------------------------------------
### **Rolle 2: Prozess-Framework-Manager\*in (PFM)**
**Hauptzweck:** Entwicklung und Pflege eines einheitlichen,
zukunftsfähigen PM-Frameworks, das DIGITOM-weit als methodische
Grundlage für qualitativ hochwertige Prozessarbeit dient
**Kernaufgaben:**
- Konzeption, Dokumentation und kontinuierliche Weiterentwicklung des
verbindlichen PM-Frameworks (Standards, Methoden, Tools,
Governance-Regeln)
- Entwicklung und Pflege eines zentralen KPI-Frameworks mit
standardisierten Messkategorien, Berechnungsmethoden und
Reporting-Standards
- Analyse externer Best Practices, Standards und gesetzlicher
Anforderungen für Integration ins PM-Framework
- PM-Framework-Kommunikation und Change Management bei größeren
Methodenänderungen
- Qualitätssicherung des PM-Frameworks durch systematisches
Feedback-Management
- Entwicklung von PM-Framework-Schulungskonzepten und
Zertifizierungsstandards
- Vorschläge zur Weiterentwicklung des DIGITOMs aus
Prozess-Management-Sicht
- Harmonisierung des PM-Frameworks mit dem Service Management Framework
- Identifikation geeigneter Methoden und technischer Ansätze zur
Digitalisierung und (Teil-)Automatisierung von Prozessen im Einklang
mit dem PM-Framework und der Gesamtstrategie
**Stakeholder:**
- Leiterin Prozess-Management (strategische Abstimmung und Freigaben)
- Alle internen PM-Rollen (Framework-Anwendung und Feedback)
- IT-Architektur (technische Machbarkeit und Systemintegration)
- ISB/Datenschutz (Compliance-Anforderungen)
- Process Owner (Framework-Implementierung in spezifischen Prozessen)
- Externe Standards-Organisationen und Beratungsunternehmen
- Zentrales GPM (HPA)
**Entscheidungsbefugnisse:**
- PM-Framework-Design-Entscheidungen im Rahmen strategischer Vorgaben
- Tool-Evaluierung und Empfehlungen für Investitionsentscheidungen
- Methodische Standards für einheitliche Prozessarbeit in DIGITOM
- PM-Framework-Update-Prioritäten basierend auf organisationalen
Bedarfen
**Kompetenzen:**
- Expertise in Prozessmanagement-Methoden (BPM, Lean, Six Sigma, Design
Thinking)
- Technisches Verständnis für digitale Prozess-Tools und
Plattform-Architekturen
- Systemisches Denken für komplexe organisatorische Zusammenhänge
- Didaktische Fähigkeiten für Framework-Kommunikation und
Wissensvermittlung
- Analytische Fähigkeiten für Technologie-Assessment und
Standards-Evaluierung
------------------------------------------------------------------------
###
### **Rolle 3: Prozesslandschafts-Koordinator\*in (PLK)**
**Hauptzweck:** Operative Governance und Transparenz der
DIGITOM-Prozesslandschaft zur Sicherstellung von Framework-Compliance
und End-to-End-Prozessqualität
**Kernaufgaben:**
- Aufbau, Pflege und kontinuierliche Aktualisierung des zentralen
Prozessregisters
- Monitoring von Framework-Compliance und Identifikation von
PM-Governance-Lücken
- Koordination prozessübergreifender-Initiativen zwischen verschiedenen
Process Owner
- PM-Governance-Reporting für Gremien mit Prozess-KPIs und
Compliance-Status
- Eskalationsmanagement bei Prozess-Konflikten zwischen Abteilungen
- Risiko-Assessment für Prozesslandschaft und frühzeitige
Problemerkennung
- Schnittstellen-Governance: Moderation von
Schnittstellen-Vereinbarungen zwischen Process Ownern und
Konfliktlösung bei schnittstellenübergreifenden Problemen
- PM-Governance-Lücken-Management**:**
- Systematische Identifikation von PM-Governance-Lücken im DIGIT/
DIGITOM
- Abstimmung mit Prozessberater:innen für Lösungsansätze
- Bei kurzfristiger Lösung: Dokumentation und Monitoring
- Bei langfristigem Bedarf: Strukturierte Eskalation über LPM ans
Mission Board
**Stakeholder:**
- Process Owner (SHM, DPM, PPM, SPM) für End-to-End-Prozess-Koordination
- Leiterin Prozess-Management (Governance-Reporting und Eskalationen)
- Mission Board (taktische Governance-Entscheidungen)
- Fachbereiche/ Abteilungen (Compliance-Unterstützung und
Konfliktlösung)
- IT-Architektur (systemische Prozess-Dependencies)
**Entscheidungsbefugnisse:**
- Governance-Compliance-Bewertungen und Abweichungsmanagement
- Prozessregister-Updates und Dokumentationsstandards
- Eskalations-Empfehlungen bei systematischen Governance-Problemen
- Priorisierung von prozessübergreifenden Optimierungsmaßnahmen
**Kompetenzen:**
- Prozessanalyse-Expertise für komplexe, vernetzte Prozesslandschaften
- Governance-Kompetenz mit Verständnis für Compliance und
Risikomanagement
- Diplomatische Fähigkeiten für Konfliktmediation zwischen
Fachbereichen/ Abteilungen
- Analytische Fähigkeiten für KPI-Entwicklung und
Performance-Measurement
- Kommunikationsstärke für verständliches Governance-Reporting
###
### **Rolle 4: Prozess-Berater\*in (PB)**
**Hauptzweck:** Direkte, vertrauensvolle methodische Unterstützung der
Fachbereiche/ Abteilungen bei Prozessanalyse, -gestaltung und
-optimierung zur Befähigung für eigenständige Prozessarbeit
**Kernaufgaben:**
- Individuelle Beratung und Coaching von Fachbereichen/ Abteilungen bei
konkreten Prozess-Herausforderungen
- Moderation von Prozess-Workshops für kollaborative Analyse und
Optimierung in definierten Fällen
- Methodische Unterstützung bei Prozessmodellierung und -dokumentation
- Troubleshooting bei operativen Prozess-Problemen und Konflikten (inkl.
Erstbewertung von Anfragen über das Ticketsystem)
- Identifikation von Optimierungspotenzialen durch Prozess-Assessments
- Begleitende Umsetzungsunterstützung bei Prozessänderungen
**Stakeholder:**
- Fachbereiche/ Abteilungen und deren Teams (direkte Beratung und
Coaching)
- Key-User (operative Zusammenarbeit und Befähigung)
- Projektteams (prozessbezogene Projektunterstützung)
- Auftraggeber PM (Bedarfsklärung und Erwartungsmanagement)
- Process Owner (methodische Unterstützung bei End-to-End-Optimierungen)
**Entscheidungsbefugnisse:**
- Methodische Empfehlungen im Rahmen des gültigen Frameworks
- Workshop-Design und Moderations-Ansätze für spezifische Situationen
- Beratungs-Priorisierung bei mehreren gleichzeitigen Anfragen
- Eskalations-Empfehlungen bei komplexen oder ressourcenintensiven
Problemen
**Kompetenzen:**
- Prozessberatungs-Expertise mit breitem Methoden-Portfolio
- Workshop-Moderation und Facilitierung für diverse
Stakeholder-Konstellationen
- Change Management-Fähigkeiten für begleitende Prozessveränderungen
- Empathie und Beziehungsaufbau für vertrauensvolle
Beratungspartnerschaften
- Problemlösungs-Kompetenz für komplexe organisatorische
Herausforderungen
------------------------------------------------------------------------
###
### **Rolle 5: Key-User-Netzwerk-Manager\*in (KNM)**
**Hauptzweck:** Systematischer Aufbau und Betreuung eines dezentralen
Netzwerks von Prozess-Champions zur Skalierung der PM-Kompetenz in die
gesamte DIGITOM-Organisation
**Kernaufgaben:**
- Identifikation, Rekrutierung und Onboarding geeigneter Key-User in
allen Abteilungen
- Entwicklung und Durchführung strukturierter Qualifizierungsprogramme
für Key-User
- Community-Management durch regelmäßige Netzwerk-Events und
Erfahrungsaustausch
- Aufbau und Pflege der zentralen Wissensplattform mit
Self-Service-Ressourcen
- Best-Practice-Transfer zwischen Abteilungen durch das
Key-User-Netzwerk
- Performance-Management des Key-User-Netzwerks und kontinuierliche
Weiterentwicklung
**Stakeholder:**
- Key-User in allen Fachbereichen/ Abteilungen (direkte Betreuung und
Entwicklung)
- Fachbereichsleitungen (Key-User-Nominierung und Freistellung)
- Prozess-Berater:innen (operative Zusammenarbeit bei
Fachbereichs-Support)
- IT-Abteilung (Wissensplattform-Entwicklung und -betrieb)
- Personalentwicklung (Qualifizierungskoordination)
**Entscheidungsbefugnisse:**
- Key-User-Qualifizierungskonzepte und Schulungsprogramm-Design
- Community-Event-Planung und Ressourcen-Allokation
- Wissensplattform-Inhalte und Self-Service-Ressourcen-Priorisierung
- Key-User-Performance-Bewertung und Entwicklungsempfehlungen
**Kompetenzen:**
- Community-Building und Netzwerk-Management für diverse
organisatorische Kontexte
- Didaktische Expertise für Erwachsenenbildung und Kompetenzentwicklung
- Content-Management für digitale Wissensplattformen
- Motivations- und Engagement-Management für freiwillige Communities
- Train-the-Trainer-Fähigkeiten für Multiplikator-Entwicklung
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##
## **4. Schnittstellenrollen**
### **Rolle 6: Process Owner**
*Übernommen von: Stakeholder-Manager (SHM), Demand Portfolio Manager
(DPM), Projekt Portfolio Manager (PPM), Service Portfolio Manager
(SPM)r*
**Hauptzweck:** End-to-End-Verantwortung für spezifische
Teilprozess-Prozesse zur Sicherstellung von Prozess-Performance,
Qualität und kontinuierlicher Optimierung
**Kernaufgaben:**
- Strategische Verantwortung für Performance und Qualität der
zugeordneten End-to-End-Prozesse
- Definition prozessspezifischer KPIs auf Basis zentral vorgegebener
KPI-Kategorien Standards, Monitoring der Prozess-Performance in
Abstimmung mit organisationalen Zielen
- Monitoring der Prozess-KPIs in Abstimmung mit organisationalen Zielen
- Koordination prozessbezogener Optimierungsinitiativen zwischen
beteiligten Bereichen
- Eskalationsmanagement bei prozessrelevanten Problemen oder
Ressourcenkonflikten
- Abstimmung mit PM-Funktion bei PM-Framework-Updates oder methodischen
Änderungen
- Sicherstellung der Framework-Compliance in den verantworteten
Prozessen
**Spezifische Process Owner-Zuordnung:**
- **SHM:** \"Bedarfserfassung und -qualifizierung\"
- **DPM:** \"Demand-Bewertung und Demand-Portfolio-Steuerungt\"
- **PPM:** \"Projektsteuerung und -überwachung\"
- **SPM:** \"Service-Integration und Betriebsüberführung\"
**Stakeholder:**
- PM-Funktion (methodische Unterstützung und Framework-Compliance)
- Beteiligte Fachbereiche/ Abteilungen im jeweiligen End-to-End-Prozess
- Mission Board (Performance-Reporting und strategische Abstimmung)
- Key-User in den prozessrelevanten Bereichen
**Entscheidungsbefugnisse:**
- Prozess-Design-Entscheidungen im Rahmen des gültigen PM-Frameworks
- Ressourcen-Anfrage/Priorisierung für prozessbezogene
Optimierungsmaßnahmen
- Eskalations-Entscheidungen bei prozessübergreifenden Konflikten
- KPI-Definition und Performance-Ziele für die verantworteten Prozesse
- Abnahme-Entscheidungen für Prozessänderungen
**Kompetenzen:**
- End-to-End-Prozess-Verständnis mit systemischer Sichtweise
- Performance-Management mit KPI-Entwicklung und -monitoring
- Cross-funktionale Koordination zwischen verschiedenen Bereichen
- Prozessoptimierungs-Kompetenz mit methodischem Grundverständnis
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### **Rolle 7: Key-User**
*Formale Rolle in den Fachbereichen/ Abteilungen*
**Hauptzweck:** Dezentrale PM-Kompetenz und Change-Agenten in den
Fachbereichen/ Abteilungen zur lokalen Prozessexpertise und
Schnittstelle zur zentralen PM-Funktion
**Kernaufgaben:**
- Erste Anlaufstelle für prozessbezogene Fragen und Herausforderungen im
eigenen Fachbereich/ Abteilung
- Lokale Prozessexpertise und Unterstützung der Kollegen bei
Prozessarbeit
- Schnittstelle zwischen Fachbereiche/ Abteilungen und zentraler
PM-Funktion
- Modellierung spezifischer (Fach-) Prozesse
- Implementierung von Framework-Updates und Prozessänderungen im
Fachbereich
- Identifikation lokaler Optimierungspotenziale und Weiterleitung an
PM-Funktion
- Multiplikator für Prozess-Know-how und Best Practices
**Stakeholder:**
- Kolleg:innen im eigenen Fachbereich/Abteilung (direkte Unterstützung)
- Key-User-Netzwerk-Manager:in (Qualifizierung und Community)
- Prozess-Berater:innen (bei komplexeren Herausforderungen)
- Fachbereichs-/ Abteilungsleitung (lokale PM-Vertretung)
- Andere Key-User (Erfahrungsaustausch und Peer-Learning)
**Entscheidungsbefugnisse:**
- Erste Bewertung und Priorisierung lokaler Prozess-Anfragen
- Methodische Empfehlungen für Standardsituationen im Rahmen des
Frameworks
- Weiterleitung komplexerer Fälle an zentrale PM-Funktion
- Lokale Prozess-Dokumentations-Updates in Abstimmung mit Process Owner
**Kompetenzen:**
- Fundierte Kenntnisse des PM-Frameworks und Standard-Methoden
- Beratungs- und Unterstützungskompetenz für Kolleg:innen
- Fachbereichs-spezifisches Prozess-Know-how
- Netzwerk- und Community-Fähigkeiten
- Change-Agent-Qualitäten für lokale Prozessverbesserungen
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### **Rolle 8: Auftraggeber Prozess-Management**
*Verschiedene organisatorische Ausprägungen*
**Hauptzweck:** Bedarfs-Artikulation und Beauftragung der PM-Funktion
zur zielgerichteten Nutzung der PM-Services für spezifische
organisatorische Herausforderungen
**Kernaufgaben:**
- Identifikation und Artikulation von Prozess-Management-Bedarfen
- Formale Beauftragung der PM-Funktion mit spezifischen Aufgaben oder
Projekten
- Bereitstellung notwendiger Ressourcen und Informationen für
PM-Services
- Definition von Erfolgserwartungen und Zielen für PM-Unterstützung
- Feedback und Bewertung der erbrachten PM-Leistungen
- Sicherstellung der Implementierung von PM-Empfehlungen
**Auftraggeber-Kategorien:**
- **Abteilungsleitung:** Bereichsspezifische Prozessoptimierungen
- **Projektleitungen:** Projektbezogene Prozess-Unterstützung
- **Vision Board/ Mission Board:** Strategische PM-Initiativen
- **Service-(Portfolio)-Manager:** Servicebezogene Prozessentwicklung
**Stakeholder:**
- PM-Funktion (Beauftragung und Zusammenarbeit)
- Betroffene Teams und Bereiche (Implementierung)
- Übergeordnete Gremien (bei strategischen Aufträgen)
**Entscheidungsbefugnisse:**
- Beauftragung und Priorisierung von PM-Services im eigenen
Verantwortungsbereich
- Ressourcen-Bereitstellung für beauftragte PM-Aktivitäten
- Freigabe und Implementierungs-Entscheidungen für PM-Empfehlungen
**Kompetenzen:**
- Bedarfs-Analyse und Ziel-Definition für Prozessoptimierungen
- Stakeholder-Management für Implementierungsmaßnahmen
- Change-Management-Grundverständnis
- Budget- und Ressourcen-Verantwortung
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## **5. Governance- und Support-Rollen**
### **Rolle 9: IT-Architektur (Technische Schnittstelle)**
**Hauptzweck:** Sicherstellung der technischen Machbarkeit und
Integration von Prozess-Lösungen in die DIGITOM-IT-Landschaft
**Kernaufgaben:**
- Bewertung technischer Anforderungen aus Prozess-Design-Entscheidungen
- Definition technischer Rahmenbedingungen für Prozess-Tools und
-systeme
- Sicherstellung der Systemkompatibilität bei prozessbezogenen
IT-Lösungen
- Beratung zu technischen Möglichkeiten und Grenzen bei
Prozessoptimierungen
**Stakeholder:** PM-Funktion, Process Owner, IT-Betrieb
**Entscheidungsbefugnisse:** Technische Architektur-Vorgaben,
System-Kompatibilitäts-Bewertungen
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### **Rolle 10: Informationssicherheitsbeauftragte:r / Datenschutzbeauftragte:r**
**Hauptzweck:** Sicherstellung der Compliance von Prozessen und PM-Tools
mit Sicherheits- und Datenschutzvorgaben
**Kernaufgaben:**
- Compliance-Prüfung von Prozess-Designs und PM-Tools
- Definition sicherheitsrelevanter Prozess-Anforderungen
- Risiko-Assessment für prozessbezogene Datenverarbeitung
**Stakeholder:** PM-Funktion, Process Owner, Fachbereiche/ Abteilungen
**Entscheidungsbefugnisse:** Compliance-Freigaben,
Sicherheitsanforderungen
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###
### **Rolle 11: Gremien (Vision Board, Mission Board, DSR)**
**Hauptzweck:** Strategische und taktische Steuerung der PM-Funktion
sowie Entscheidungen zu prozessrelevanten Governance-Fragen
**Vision Board:**
- Strategische PM-Ausrichtung und Framework-Grundsätze
- Budget- und Ressourcen-Entscheidungen für PM-Funktion
**Mission Board:**
- Taktische PM-Priorisierung und Konfliktlösung
- Prozessübergreifende Optimierungsentscheidungen
**DSR (Digital Services Review):**
- Operative Prozess-Entscheidungen im Kontext des Service-Portfolios
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