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Glossar: Demand-Lifecycle
Dieses Glossar definiert die zentralen Begrifflichkeiten für den Demand-Lifecycle im DIGITOM-Kontext.
Kernobjekte
Demand (Bedarf)
[cite_start]Ein qualifizierter Kundenbedarf nach IT-Leistungen (Services, Produkte, Projekte), der noch nicht durch das bestehende Service-Portfolio abgedeckt ist oder eine signifikante Änderung erfordert[cite: 4]. [cite_start]Im Gegensatz zum "Service Request" (Abruf standardisierter Leistungen) durchläuft ein Demand einen dedizierten Bewertungs- und Entscheidungsprozess[cite: 4].
Service
[cite_start]Eine Möglichkeit, gemeinsamen Wert zu schaffen, indem das Erreichen der von Kunden gewünschten Ergebnisse erleichtert wird, ohne dass diese spezifische Kosten und Risiken managen müssen[cite: 4].
Produkt
[cite_start]Eine Konfiguration von Ressourcen, die erstellt wird, um einen Service bieten zu können[cite: 4].
Prozess & Steuerung
Demand-Portfolio-Management (DPM)
[cite_start]Die zentrale Instanz und der Prozess für die Aufnahme, Qualifizierung, Bewertung, Priorisierung und Steuerung aller Demands[cite: 4]. [cite_start]DPM fungiert als neutrale Koordinationsstelle zwischen Stakeholdern und Entscheidungsgremien[cite: 4].
Stakeholder-Management (SHM)
[cite_start]Die systematische Identifikation, Analyse, Kommunikation und Beziehungspflege mit allen relevanten Interessengruppen (Stakeholdern)[cite: 4]. [cite_start]Im Demand-Prozess ist das SHM für die initiale Bedarfserfassung und die Kommunikation mit den Anfordernden zuständig[cite: 4].
Quality Gate (QG)
[cite_start]Ein definierter Entscheidungspunkt zwischen Prozessphasen, an dem geprüft wird, ob bestimmte Kriterien erfüllt sind, bevor der nächste Schritt eingeleitet wird[cite: 4].
Gremien & Rollen
Mission Board (MB)
[cite_start]Das zentrale taktische Entscheidungsgremium im DIGITOM[cite: 4]. [cite_start]Es entscheidet über Demands mit hoher strategischer Relevanz, Tragweite oder Komplexität (MB-Demands) und steuert die übergeordnete Ressourcenallokation[cite: 4].
Demand & Stakeholder Runde (DSR)
[cite_start]Das operative Entscheidungsgremium für Demands[cite: 4]. [cite_start]Es setzt sich aus DPM, SHM, SPM und PPM zusammen und entscheidet über Demands, die nicht zwingend ins Mission Board müssen[cite: 4].
Service Owner
[cite_start]Die Rolle, die für die Steuerung eines oder mehrerer Services über deren gesamten Lebenszyklus hinweg verantwortlich ist[cite: 4]. [cite_start]Sie ist oft fachlicher Sponsor für Demands, die ihren Service betreffen[cite: 4].
Bewertungsdimensionen (DPM-Spezifisch)
Treiber
[cite_start]Die Impulsquelle eines Demands (z.B. extern-regulatorisch vs. intern-strategisch), die maßgeblich die Dringlichkeit und den Handlungsspielraum bestimmt[cite: 4].
Tragweite
[cite_start]Das Ausmaß der Veränderung, die ein Demand verursacht (z.B. evolutionäre Optimierung vs. transformative Neugestaltung)[cite: 4].
Komplexität
[cite_start]Ein Maß für die Lösungsunsicherheit und den Koordinationsaufwand eines Demands, nicht nur für die technische Schwierigkeit[cite: 4].