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# =============================================================================
# FUNKTIONSBESCHREIBUNG: PROZESS-MANAGEMENT (PM)
# =============================================================================
# Version: 1.0
# Datum: 2026-02-05
# Status: Draft - Konvertiert aus Word-Dokumentation
# =============================================================================
meta:
typ: "funktionsbeschreibung"
funktion_id: "pm"
funktion_name: "Prozess-Management"
aliases: ["PM", "PZM", "Prozess-Funktion"]
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
geltungsbereich: "DIGITOM / Prozess-Governance"
status:
inhaltlich_abgenommen_durch: ["PM-Teammitglied", "PM-Leitung"]
status: "draft"
kontext_tags:
- "prozess-management"
- "funktion"
- "prozess-governance"
- "prozess-optimierung"
- "befaehigung"
- "key-user"
quellen:
- "#02 - Prozess-Management: Funktionsbeschreibung.docx"
taxonomie_referenz: "#00_meta/digitom_taxonomie.yaml"
# =============================================================================
# ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
# =============================================================================
abkuerzungen:
pm: "Prozess-Management"
pzm: "Prozess-Management (alternative Abkürzung)"
dpm: "Demand-Portfolio-Management"
spm: "Service-Portfolio-Management"
shm: "Stakeholder-Management"
ppm: "Projekt-Portfolio-Management"
mb: "Mission Board"
vb: "Vision Board"
digitom: "Digital Target Operating Model"
# =============================================================================
# 1. ZWECK
# =============================================================================
zweck:
wozu_existiert_diese_funktion:
kurz: |
Das Prozess-Management gestaltet aktiv die Art und Weise, wie das DIGIT arbeitet.
Als unterstützende und befähigende Einheit etabliert und verantwortet es den
verbindlichen methodischen Rahmen für alle übergreifenden (Organisations-)Prozesse (DIGITOM).
ausfuehrlich: |
Das Prozess-Management agiert im Auftrag des Vision Board (strategisches Führungsgremium)
und dient internen Kunden - den Fachbereichen/Abteilungen und ihren Key Usern sowie
den Projektteams - indem es methodische Standards, Werkzeuge und Beratung bereitstellt,
damit diese ihre Prozesse eigenständig managen und verbessern können.
Ziel ist es, durch klare Strukturen, einheitliche Standards und gezielte Befähigung
eine solide Grundlage für Effektivität, Transparenz und kontinuierliche Verbesserung
im gesamten Amt zu schaffen.
Dadurch unterstützt das Prozess-Management die erfolgreiche Umsetzung der Digitalstrategie
und schafft Arbeitsabläufe, die gut funktionieren und sich flexibel an neue Anforderungen
anpassen lassen.
wertbeitrag:
- "Einheitliche, vergleichbare und nachvollziehbare Prozessdokumentation im Amt"
- "Methodische Qualität und Effektivität in der Prozessgestaltung und -optimierung"
- "Gemeinsame 'Prozess-Sprache' und Verständnis über Abteilungsgrenzen hinweg"
- "Befähigung der Organisation zur eigenverantwortlichen Prozesssteuerung"
- "Flexibel anpassbare Arbeitsabläufe für neue Anforderungen"
kritisches_merkmal: |
Prozess-Management ist eine Dienstleistung und ein zentraler Befähiger für die Organisation.
Es unterstützt und berät die Fachbereiche bei ihren Prozessen, ohne deren Verantwortung
zu ersetzen. Die Verantwortung bleibt, wo sie hingehört - bei den Fachbereichen.
hauptziel:
beschreibung: |
Nachhaltig wirksame und anpassungsfähige Prozesse in der Organisation zu verankern.
erreicht_durch:
- id: "Z1"
aktivitaet: "Prozesslandschaft schaffen und pflegen"
beschreibung: |
Eine konsistente, transparente und an der Strategie ausgerichtete Prozesslandschaft
schaffen und pflegen, die Silos überwindet.
umfasst:
- "Erhebung und Visualisierung der Prozesslandkarte"
- "Laufende Pflege und Aktualisierung"
- "Strategische Ausrichtung sicherstellen"
- id: "Z2"
aktivitaet: "Organisation befähigen"
beschreibung: |
Die Organisation durch gezielte Beratung, Coaching und Schulung befähigen,
ihre Prozesse innerhalb des Rahmens eigenverantwortlich zu steuern und zu optimieren.
umfasst:
- "Beratung und Coaching von Prozessverantwortlichen"
- "Schulungen und Workshops durchführen"
- "Key-User-Netzwerk aufbauen und betreuen"
- id: "Z3"
aktivitaet: "Prozess-Governance überwachen"
beschreibung: |
Die Einhaltung der Prozess-Governance (Standards, Methoden, Dokumentation) als Grundlage
für Qualität, Nachvollziehbarkeit und Verlässlichkeit überwachen und unterstützen.
umfasst:
- "Qualitäts-Checks und Reviews durchführen"
- "Framework-Konformität prüfen"
- "Governance-Lücken identifizieren und adressieren"
- id: "Z4"
aktivitaet: "DIGITOM weiterentwickeln"
beschreibung: |
Die kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung des DIGITOMs als lebendiges
Organisationsmodell vorantreiben, um auf veränderte Anforderungen und gewonnene
Erkenntnisse reagieren zu können.
umfasst:
- "Analyse interner Bedarfe und externer Best Practices"
- "Konzepte zur Weiterentwicklung erarbeiten"
- "Änderungen umsetzen und kommunizieren"
# =============================================================================
# 2. FUNKTIONSVERSTÄNDNIS & ABGRENZUNG
# =============================================================================
funktionsverstaendnis:
charakterisierung:
typ: "Unterstützende und befähigende Funktion"
beschreibung: |
Prozess-Management ist eine Dienstleistung und ein zentraler Befähiger für die Organisation.
Es unterstützt und berät die Fachbereiche bei ihren Prozessen, ohne deren Verantwortung
zu ersetzen. Dies beinhaltet eine klare Rollenverteilung zwischen Linienorganisation
und Prozessmanagement.
grundprinzipien:
prinzip_1:
name: "Die Verantwortung bleibt, wo sie hingehört"
beschreibung: |
Die Fachbereiche/Abteilungen sind fachlich und operativ für die Ausführung und Ergebnisse
ihrer Prozesse verantwortlich. Sie liefern die Prozessinhalte und gewährleisten funktionierende
Abläufe im Tagesgeschäft. Hierfür werden in der Regel Prozessverantwortliche - wie Key User
oder Process Owner - als erste Ansprechpartner benannt.
Das zentrale Prozess-Management verantwortet Rahmen und Methodik der Prozessarbeit, gibt
Standards vor, überblickt die Prozesslandschaft und berät Prozessverantwortliche. Es greift
nicht in die Liniensteuerung ein, sondern beeinflusst durch Expertise, Governance und
Koordination. Entscheidungen werden bei Bedarf über Gremien initiiert.
auswirkung: |
Klare Trennung zwischen operativer Prozessverantwortung (Fachbereich) und
methodischer Prozessverantwortung (PM). Eigenverantwortung der Fachbereiche bleibt erhalten.
referenz: "#02 - Funktionsbeschreibung.docx"
prinzip_2:
name: "Partnerschaft statt Kontrolle"
beschreibung: |
Prozess-Management agiert als proaktiver Partner der Fachbereiche/Abteilungen und schafft
einen verbindlichen Ordnungsrahmen. Bei signifikanten Abweichungen von Standards oder
Governance-Lücken greift es unterstützend ein.
auswirkung: |
Fördert Vertrauen: Fachbereiche erhalten Unterstützung zur Selbsthilfe, während das
Management die Einhaltung der Standards und der Gesamtzusammenhänge gewährleistet sieht.
referenz: "#02 - Funktionsbeschreibung.docx"
prinzip_3:
name: "Strukturierte Leistungserbringung"
beschreibung: |
Das Prozess-Management differenziert seine Unterstützung nach vier Leistungskategorien,
die unterschiedlichen Beauftragungswegen und Priorisierungslogiken folgen.
auswirkung: |
Bedarfsgerechte Ressourcensteuerung und klare Erwartungen auf allen Seiten.
referenz: "#02 - Funktionsbeschreibung.docx"
leistungskategorien:
- kategorie: "Standard-Leistungen"
beschreibung: "Wiederkehrende Unterstützung für operative Prozessbedarfe (Beratung, Workshops, Schulungen)"
beauftragung: "Niedrigschwellig, etablierte Muster"
- kategorie: "Projekt-Leistungen"
beschreibung: "Ressourcenintensive Vorhaben mit mehrwöchiger Laufzeit (komplette Prozess-Neugestaltungen, bereichsübergreifende Transformationen)"
beauftragung: "Formale Beauftragung durch Mission Board"
- kategorie: "Strategische Leistungen"
beschreibung: "Weiterentwicklung des DIGITOMs, grundlegende Transformation der Prozesslandschaft"
beauftragung: "Beauftragung durch Vision Board"
- kategorie: "Krisen-Leistungen"
beschreibung: "Akute Prozessstörungen oder Compliance-Verstöße mit sofortigem Handlungsbedarf"
beauftragung: "Sofortige Priorisierung, andere Aktivitäten werden zurückgestellt"
abgrenzung_zu_angrenzenden_funktionen:
- funktion: "dpm"
name: "Demand-Portfolio-Management"
dpm_tut: |
Steuert und priorisiert Demands über den gesamten Lifecycle.
Managt das Demand-Portfolio und koordiniert die Umsetzung.
pm_tut: |
Definiert den methodischen Rahmen für Prozesse, die Demands auslösen können.
Unterstützt bei Prozessänderungen, die aus Demands resultieren.
schnittstelle: |
Demands können Prozess-Änderungen sein. PM unterstützt DPM bei der Bewertung
prozessualer Auswirkungen von Demands.
- funktion: "spm"
name: "Service-Portfolio-Management"
spm_tut: |
Steuert das Service-Portfolio, verantwortet Service-Lifecycle und Service-Level.
Managt servicebezogene Prozesse nach ITIL-Framework.
pm_tut: |
Stellt methodischen Rahmen für die Dokumentation von Service-Prozessen bereit.
Unterstützt bei der Gestaltung und Standardisierung von Service-Prozessen.
schnittstelle: |
Services basieren auf Prozessen. PM liefert Methodik und Framework,
SPM wendet diese auf Service-Prozesse an. Gegenseitiges Feedback zur
Anwendbarkeit des Frameworks.
- funktion: "shm"
name: "Stakeholder-Management"
shm_tut: |
Identifiziert und managt Stakeholder-Beziehungen.
Erfasst Stakeholder-Anforderungen und -Feedback.
pm_tut: |
Definiert Prozesse für den Umgang mit externen Stakeholdern.
Berücksichtigt Stakeholder-Anforderungen in der Prozessgestaltung.
schnittstelle: |
Stakeholder haben Prozess-Anforderungen. PM erhält von SHM Anforderungen
(z.B. Kundenfeedback, regulative Vorgaben), die Prozesse beeinflussen.
- funktion: "ppm"
name: "Projekt-Portfolio-Management"
ppm_tut: |
Plant und priorisiert Projekte.
Steuert das Projekt-Portfolio.
pm_tut: |
Definiert Vorgaben, wie Projekte im Rahmen des DIGITOM ablaufen sollen.
Bewertet Machbarkeit von Projekten aus prozessualer Sicht.
schnittstelle: |
Projekte können Prozess-Änderungen erfordern. PM erhält Informationen zu
geplanten Projekten und deren Prozessauswirkungen.
# =============================================================================
# 3. VERANTWORTUNGSBEREICHE
# =============================================================================
verantwortungsbereiche:
beschreibung: |
Das Prozess-Management gliedert sich in fünf Kernverantwortungsbereiche,
die das Spektrum von der Framework-Definition über das Prozesslandschafts-Management
bis zur Befähigung und Leistungssteuerung abdecken.
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.1 VERANTWORTUNGSBEREICH 1
# ---------------------------------------------------------------------------
bereich_1_framework:
id: "VB1"
name: "Prozess-Management-Framework definieren und weiterentwickeln"
beschreibung: |
Definition, Kommunikation und Weiterentwicklung der verbindlichen methodischen
und technischen Grundlagen für das gesamte Prozess-Management im DIGIT als
Fundament für einheitliche und qualitativ hochwertige Prozessarbeit.
was:
- "Etablierung eines einheitlichen Prozess-Management-Frameworks: Gemeinsame verbindliche Standards und Methoden für die Darstellung, Dokumentation und Steuerung von Prozessen"
- "Festlegung von Governance-Regeln und Richtlinien für alle Aspekte der Prozessarbeit (von der Dokumentation über die Analyse bis zur Steuerung)"
- "Auswahl, Bereitstellung und laufende Betreuung zentraler Prozess-Management-Werkzeuge"
warum:
- "Sicherstellung einer einheitlichen, vergleichbaren und nachvollziehbaren Prozessdokumentation im Amt"
- "Gewährleistung von methodischer Qualität, Effektivität und fundierter Erhebung in der Prozessgestaltung und -optimierung"
- "Schaffung einer gemeinsamen 'Prozess-Sprache' und eines gemeinsamen Verständnisses für Prozessarbeit über Abteilungsgrenzen hinweg"
wie:
governance:
- "Laufende Analyse von internen Bedarfen und externen Best Practices/Standards im Prozess-Management"
- "Abstimmung der Anforderungen mit Fachbereichen, IT-Architektur und übergreifenden Governance-Vorgaben"
- "Klare Dokumentation des Prozess-Management-Frameworks (z.B. Methodenhandbuch oder Playbook)"
frequenz:
- "Framework-Reviews: quartalsweise"
- "Tool-Updates: bei Bedarf"
- "Schulungen: laufend"
outputs:
- "Prozess-Management-Framework (Methodenhandbuch/Playbook)"
- "Governance-Regeln und Richtlinien"
- "Tool-Dokumentation und Anleitungen"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.2 VERANTWORTUNGSBEREICH 2
# ---------------------------------------------------------------------------
bereich_2_prozesslandschaft:
id: "VB2"
name: "Übergreifende Prozesslandschaft managen und Governance sicherstellen"
beschreibung: |
Aufbau, Pflege und Überwachung der Gesamtarchitektur der bereichsübergreifenden
Prozesse (Kern-, Management- und Supportprozesse) des DIGIT zur Schaffung von
Transparenz, zur Steuerung und zur Sicherstellung der Einhaltung des definierten Rahmens.
was:
- "Erhebung, Visualisierung und laufende Pflege der übergreifenden Prozesslandkarte des DIGIT"
- "Überwachung der Einhaltung des Prozess-Management-Frameworks (Methoden, Standards, Dokumentationsqualität)"
- "Systematische Identifikation und Adressierung von Governance-Lücken: Dokumentation fehlender Regelungen, strukturierte Eskalation über definierte Wege, Nachverfolgung bis zur Schließung der Lücke"
warum:
- "Schaffung von Transparenz über die Kernabläufe, Abhängigkeiten und Schnittstellen im Amt"
- "Ermöglichung einer strategischen Steuerung und Priorisierung von bereichsübergreifenden Prozessinitiativen (durch das Vision Board)"
- "Sicherstellung der Konsistenz und Qualität der Prozessarbeit sowie Einhaltung von Compliance-Vorgaben"
- "Vermeidung von Silos und unkoordinierten Insellösungen"
wie:
governance:
- "Nutzung des Prozess-Management-Werkzeugs zur Darstellung und Verwaltung der Prozessarchitektur"
- "Regelmäßige Qualitäts-Checks und Reviews zur Prüfung der Framework-Konformität"
- "Kontinuierlicher Austausch mit den Fachbereichen (u.a. über Key-User)"
- "Regelmäßiges Reporting an das Vision Board und relevante Gremien"
frequenz:
- "Prozesslandkarten-Review: quartalsweise"
- "Qualitäts-Checks: monatlich"
- "Vision Board Reporting: quartalsweise"
outputs:
- "Übergreifende Prozesslandkarte"
- "Governance-Reports"
- "Qualitäts-Berichte"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.3 VERANTWORTUNGSBEREICH 3
# ---------------------------------------------------------------------------
bereich_3_beratung:
id: "VB3"
name: "Beratung und operative Prozessgestaltung (in definierten Fällen)"
beschreibung: |
Methodische Unterstützung der Fachbereiche bei Prozessfragen sowie aktive Gestaltung
und Optimierung von Prozessen in spezifischen, strategisch relevanten oder komplexen
Situationen, wobei die Rolle klar als Berater und Befähiger verstanden wird.
was:
- "Fachliche Beratung von Fachbereichen und Teams bei der Analyse, Neugestaltung und Optimierung ihrer Prozesse (methodische Fachexpertise bereitstellen)"
- "Bei Bedarf Moderation von Prozessworkshops bei bereichsübergreifenden oder komplexen Abläufen"
- "In ausgewählten Ausnahmefällen operative Unterstützung bei der Prozessaufnahme, -modellierung und -optimierung (bei strategisch bedeutsamen oder abteilungsübergreifenden Prozessen, bei Projekten mit großem Prozesseinfluss oder initial als 'Starthilfe')"
warum:
- "Sicherstellung hoher methodischer Qualität bei der Lösung komplexer Prozessherausforderungen"
- "Unterstützung der Fachbereiche bei der Erreichung ihrer Ziele durch effektive Prozesse ('Enabling')"
- "Gezielter Einsatz zentraler Ressourcen auf die Prozesse mit dem größten Hebel oder der höchsten Komplexität"
wie:
governance:
- "Durchführung von individuellen Beratungsgesprächen und Coachings für Prozessverantwortliche/-teams"
- "Planung und professionelle Moderation von Analyse- und Design-Workshops"
- "Anwendung geeigneter Prozessanalyse- und Optimierungstechniken"
- "Detaillierte Modellierung (Ist/Soll) gemäß Prozess-Framework bei Übernahme operativer Verantwortung"
frequenz:
- "Beratungsgespräche: bei Bedarf"
- "Workshops: nach Vereinbarung"
- "Operative Unterstützung: in definierten Fällen"
outputs:
- "Beratungsprotokolle"
- "Workshop-Ergebnisse"
- "Prozessmodelle (Ist/Soll)"
- "Optimierungsempfehlungen"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.4 VERANTWORTUNGSBEREICH 4
# ---------------------------------------------------------------------------
bereich_4_befaehigung:
id: "VB4"
name: "Dezentrale Prozesskompetenz durch Befähigung und Aufbau Key-User-Konzept"
beschreibung: |
Systematischer Aufbau und Pflege von Prozess-Management-Kompetenzen in den Fachbereichen,
insbesondere durch die Etablierung und Betreuung eines Key-User-Netzwerks, um die
Prozessarbeit nachhaltig in der Organisation zu verankern.
was:
- "Entwicklung und Umsetzung eines übergreifenden Befähigungskonzepts für Prozess-Management"
- "Identifikation, Gewinnung und Qualifizierung von geeigneten Key-Usern für Prozesse in den Fachbereichen als dezentrale Prozess-Ansprechpartner"
- "Aufbau und Management eines Key-User-Netzwerks, das den regelmäßigen Erfahrungsaustausch fördert und die kontinuierliche Weiterbildung im Prozessmanagement sicherstellt"
warum:
- "Stärkung der Eigenverantwortung der Fachbereiche für ihre Prozesse ('Hilfe zur Selbsthilfe')"
- "Sicherstellung der nachhaltigen Anwendung und Verbesserung von Prozessen im Tagesgeschäft"
- "Schaffung von Multiplikatoren für Prozessdenken und das Prozessmanagement-Framework in der gesamten Organisation"
wie:
governance:
- "Konzeption und Durchführung von zielgruppenspezifischen Trainings und Workshops (Methoden, Tools)"
- "Definition der Rolle und Aufgaben von Key-Usern in Abstimmung mit den Fachbereichen"
- "Organisation von regelmäßigen Austauschformaten für Key-User (z.B. Community of Practice, Best-Practice-Sharing)"
- "Bereitstellung von Lernmaterialien, Leitfäden und Coaching für die Key-User"
- "Strategische Netzwerk-Entwicklung: Systematische Identifikation von Kompetenzlücken, gezielte Rekrutierung neuer Key-User"
frequenz:
- "Key-User-Netzwerktreffen: monatlich"
- "Trainings: quartalsweise"
- "Coaching: bei Bedarf"
outputs:
- "Befähigungskonzept"
- "Schulungsmaterialien und Leitfäden"
- "Key-User-Dokumentation"
- "Community-of-Practice-Protokolle"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.5 VERANTWORTUNGSBEREICH 5
# ---------------------------------------------------------------------------
bereich_5_leistungssteuerung:
id: "VB5"
name: "Leistungserbringung strukturieren und steuern"
beschreibung: |
Die Prozess-Management-Funktion erbringt ihre Leistungen in vier unterschiedlichen Modi,
die sich nach Komplexität, strategischer Bedeutung und Ressourcenbedarf unterscheiden.
Diese differenzierte Herangehensweise ermöglicht es, flexibel auf verschiedene
organisationale Bedarfe zu reagieren und gleichzeitig die verfügbaren Ressourcen
optimal einzusetzen.
was:
- "Standard-Leistungen: Wiederkehrende Unterstützung für operative Prozessbedarfe wie Einzelberatungen, Prozess-Management-Framework-Schulungen oder methodische Kurzberatungen"
- "Projekt-Leistungen: Umfangreichere Prozess-Management-Unterstützung, die signifikante Ressourcen bindet (komplette Prozess-Neugestaltungen, bereichsübergreifende Transformationen)"
- "Strategische Leistungen: Initiativen zur Weiterentwicklung des gesamten DIGITOMs oder zur grundlegenden Transformation der Prozesslandschaft"
- "Krisen-Leistungen: Sofortige Unterstützung bei akuten Prozess-Störungen oder Compliance-Verstößen"
warum:
- "Sicherstellung einer bedarfsgerechten und ressourceneffizienten Leistungserbringung durch klare Priorisierung"
- "Schaffung von Transparenz über verfügbare Prozess-Management-Services und deren Zugangswege"
- "Ermöglichung einer strategischen Kapazitätsplanung und vorausschauenden Ressourcenallokation"
- "Balance zwischen planbaren Aktivitäten und der notwendigen Flexibilität für ungeplante Bedarfe"
wie:
governance:
- "Definition klarer Kriterien für die Zuordnung von Anfragen zu Leistungskategorien (Aufwand, Laufzeit, Komplexität, strategische Relevanz)"
- "Etablierung unterschiedlicher Beauftragungswege je nach Leistungstyp (von Ticketsystemen bis Gremienentscheidungen)"
- "Regelmäßige Überprüfung der Leistungsverteilung und Anpassung der Kapazitätsallokation"
- "Transparente Kommunikation der Leistungstypen und ihrer Zugangswege"
frequenz:
- "Kapazitätsplanung: quartalsweise"
- "Leistungs-Review: monatlich"
outputs:
- "Leistungskatalog"
- "Beauftragungsrichtlinien"
- "Kapazitätsberichte"
# =============================================================================
# 4. SCHNITTSTELLEN
# =============================================================================
schnittstellen:
beschreibung: "Input/Output und typische Abstimmungswege der Prozess-Management-Funktion"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.1 INPUTS
# ---------------------------------------------------------------------------
inputs:
beschreibung: "Was das Prozess-Management empfängt"
quellen:
- von: "vision_board"
name: "Vision Board"
inhalt: |
- Strategische Leitlinien und Entscheidungen zur Ausgestaltung des DIGITOMs
- Aufträge zur Umsetzung beschlossener Änderungen
- Entscheidungen über Framework-Transformationen, strategische PM-Ausrichtung, Ressourcenrahmen
- von: "mission_board"
name: "Mission Board"
inhalt: |
- Impulse und Prioritäten aus der strategischen bzw. taktischen Steuerung
- Entscheidungen bei Eskalationen von bereichsübergreifenden Prozesskonflikten
- Entscheidungen über Projekt-Leistungen, Prioritätskonflikte bei Ressourcenengpässen, Governance-Eskalationen
- von: "ppm"
name: "Projekt-Portfolio-Management"
inhalt: |
- Informationen zu geplanten Projekten und priorisierten Initiativen, die prozessuale Änderungen erfordern oder bestehende Prozesse betreffen
- von: "spm"
name: "Service-Portfolio-Management"
inhalt: |
- Anforderungen aus der Service-Entwicklung und dem Service-Betrieb, die neue Prozesse oder Anpassungen bestehender Prozesse nötig machen
- Feedback zur Anwendbarkeit/Vollständigkeit des Prozess-Management-Frameworks für Service-Prozesse
- Feedback zur Effektivität bestehender Prozessmodelle aus Service-Sicht
- Informationen zur Ausgestaltung des ITIL-Frameworks mit Bezug zum Prozess-Management-Framework
- von: "shm"
name: "Stakeholder-Management"
inhalt: |
- Anforderungen von Stakeholdern (z.B. Kundenfeedback, gesetzliche/regulative Vorgaben), welche die internen Prozesse beeinflussen
- von: "key_user"
name: "Key-User"
inhalt: |
- Bindeglied zwischen zentralem Prozess-Management-Team und Fachbereich
- Feedback zur Anwendbarkeit des Frameworks, spezifische Unterstützungsbedarfe, operative Prozessdetails
- Anforderungen, Detailfragen und Rückmeldungen aus ihrem Bereich
- von: "fachbereiche"
name: "Fachbereiche / Teams"
inhalt: |
- Input in Form von Bedarfen (z.B. Wunsch nach Neugestaltung eines Prozesses, Hinweise auf ineffiziente Abläufe, spezifische Beratungsanfragen)
- Feedback zur bestehenden Prozessausführung
- von: "it_architektur"
name: "IT-Architektur"
inhalt: |
- Technische Rahmenbedingungen
- Informationen über IT-Systemlandschaft
- Technische Standards
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.2 OUTPUTS
# ---------------------------------------------------------------------------
outputs:
beschreibung: "Was das Prozess-Management weitergibt"
ziele:
- an: "vision_board"
name: "Vision Board"
inhalt: |
- Konzepte und Vorschläge zur Weiterentwicklung des DIGITOMs (inkl. Begründungen und Auswirkungen)
- Regelmäßige Statusberichte zur Implementierung des DIGITOMs
- Meldung von grundsätzlichen Problemen oder Risiken in der Prozesslandschaft (Eskalation)
- an: "mission_board"
name: "Mission Board"
inhalt: |
- Berichte über operative Herausforderungen und bereichsübergreifende Prozess-Themen, die strategische Entscheidungen erfordern
- Empfehlungen für taktische Maßnahmen zur Prozessanpassung
- an: "ppm"
name: "Projekt-Portfolio-Management"
inhalt: |
- Vorgaben und Richtlinien, wie Projekte im Rahmen des DIGITOM ablaufen sollen (z.B. definierte Prozessschritte, Decision Gates)
- Bewertung der Machbarkeit geplanter Projekte aus (organisations-)prozessualer Sicht
- an: "spm"
name: "Service-Portfolio-Management"
inhalt: |
- Bei Bedarf Unterstützung bei der Gestaltung von servicebezogenen Prozessen (z.B. Einführung neuer Services)
- Unterstützung bei der Standardisierung/Dokumentation von Service-Prozessen
- an: "shm"
name: "Stakeholder-Management"
inhalt: |
- Definierte Prozesse und Verantwortlichkeiten für den Umgang mit externen Stakeholdern
- Rückmeldung, wie externe Anforderungen im DIGITOM berücksichtigt wurden
- an: "fachbereiche"
name: "Fachbereiche / Abteilungen"
inhalt: |
- Schulungsmaterial, Handbücher und Leitfäden zum DIGITOM
- Individuelle Beratung und Lösungen für gemeldete Prozessprobleme
- Methodische Unterstützung und Empfehlungen zur Prozessgestaltung und Dokumentation
- Informationen über anstehende Prozessänderungen
- an: "key_user"
name: "Key-User"
inhalt: |
- Weitergabe der vom Prozess-Management entwickelten Lösungen, Standards und Guidelines in ihre Teams
- Unterstützung der jeweiligen Abteilungen oder Teams bei der Prozessanwendung
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.3 TYPISCHE ABSTIMMUNGSWEGE
# ---------------------------------------------------------------------------
typische_abstimmungswege:
beschreibung: "Standardisierte Interaktionsformate"
formate:
- format: "vision_board_reporting"
name: "Vision Board (Regel-Reporting)"
frequenz: "quartalsweise"
inhalt:
- "Status Prozesslandschaft & Framework-Compliance"
- "Strategische Abstimmung"
- "Eskalationen"
- "Grundsatzentscheidungen"
- format: "mission_board"
name: "Mission Board (bei Bedarf)"
frequenz: "bei Bedarf"
inhalt:
- "Abstimmung bereichsübergreifender Prozessfragen"
- "Entscheidungen über Priorisierungen oder Ressourcenkonflikte"
- format: "beratungsgespraech"
name: "Beratungsgespräch / Coaching (Fachbereich/Key-User)"
frequenz: "bei Bedarf"
inhalt:
- "Methodische Unterstützung bei Prozessfragen"
- "Anleitung zur Prozess-Framework-Anwendung"
- "Problemlösung"
- format: "schulung_workshop"
name: "Schulung / Workshop (Key-User/Teams)"
frequenz: "quartalsweise / bei Bedarf"
inhalt:
- "Kompetenzaufbau (Methoden, Tools)"
- "Praktische Anwendung"
- "Befähigung zur dezentralen Prozessarbeit"
- format: "key_user_netzwerk"
name: "Key-User-Netzwerktreffen / Community of Practice"
frequenz: "monatlich"
inhalt:
- "Erfahrungsaustausch"
- "Best-Practice-Sharing"
- "Feedback zum Framework"
- "Multiplikation von Wissen"
- format: "projekt_meeting"
name: "Projekt-Meeting / Abstimmungsrunde"
frequenz: "projektabhängig"
inhalt:
- "Klärung Prozessauswirkungen von Projekten"
- "Sicherstellung Prozess-Management-Standards in Projekten"
- "Prozess-Integrationsplanung"
- format: "architektur_board"
name: "Architektur-Board"
frequenz: "bei Bedarf"
inhalt:
- "Abgleich Prozessanforderungen mit technischer Machbarkeit"
- "Systemauswahl/-anpassung"
- format: "ad_hoc_workshop"
name: "Ad-hoc-Workshops"
frequenz: "bei Bedarf"
inhalt:
- "Bei größeren Prozessänderungen oder neuen Initiativen"
- "Gemeinsame Erarbeitung von Lösungen"
- "Vorbereitung der Umsetzung"
- format: "ad_hoc_abstimmung"
name: "Ad-hoc Abstimmung / Klärung"
frequenz: "bei Bedarf"
inhalt:
- "Lösung spezifischer, oft bereichsübergreifender Prozesskonflikte"
- "Prozess-Management-Framework-Interpretationsfragen"
- format: "info_veranstaltung"
name: "Info-Veranstaltung / Intranet News"
frequenz: "bei Bedarf"
inhalt:
- "Breite Kommunikation von Prozess-Management-Framework-Updates"
- "Prozessänderungen"
- "Relevante Prozess-Management-Informationen"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.4 ESKALATIONSPROZESS
# ---------------------------------------------------------------------------
eskalationsprozess:
beschreibung: "3-stufiger Eskalationsprozess für Prozesskonflikte und Governance-Themen"
stufen:
- stufe: 1
name: "Intern"
zeitrahmen: "24-48 Stunden"
beschreibung: "Klärung innerhalb des Prozess-Management-Teams und mit den direkt Beteiligten"
- stufe: 2
name: "Mission Board"
zeitrahmen: "1-2 Wochen"
beschreibung: "Eskalation an das Mission Board für taktische Entscheidungen bei bereichsübergreifenden Konflikten"
- stufe: 3
name: "Vision Board"
zeitrahmen: "2-4 Wochen"
beschreibung: "Eskalation an das Vision Board für strategische Grundsatzentscheidungen"
# =============================================================================
# 5. ORGANISATORISCHE EINORDNUNG
# =============================================================================
organisatorische_einordnung:
abteilung: "DIGIT (Amt für Digitalisierung und IT)"
berichtslinie: "Vision Board (strategisch) / Mission Board (taktisch)"
designentscheidungen:
- id: "D-PM-01"
entscheidung: |
Prozess-Management als zentrale, befähigende Funktion statt als Kontrollinstanz
begruendung: |
Fördert Eigenverantwortung der Fachbereiche und schafft Vertrauen.
Prozess-Management unterstützt, kontrolliert aber nicht.
- id: "D-PM-02"
entscheidung: |
Differenzierte Leistungserbringung nach vier Kategorien
begruendung: |
Ermöglicht bedarfsgerechte Ressourcensteuerung und klare Erwartungen.
Balance zwischen planbaren und ungeplanten Aktivitäten.
- id: "D-PM-03"
entscheidung: |
Key-User-Netzwerk als dezentrale Prozess-Kompetenz
begruendung: |
Nachhaltige Verankerung von Prozesswissen in der Organisation.
Multiplikatoren-Effekt für Prozessdenken.
rollen_in_funktion:
- rolle: "Prozess-Manager"
typ: "Einzelrolle"
beschreibung: |
Verantwortlich für das Prozess-Management-Framework und die Prozesslandschaft.
Koordiniert Beratung, Befähigung und Leistungserbringung.
referenz: "#05_prozessmanagement/#05.4_rollen/rolle_prozess-manager.yaml"
- rolle: "Key-User (Prozesse)"
typ: "Mehrfachrolle"
beschreibung: |
Dezentrale Prozess-Ansprechpartner in den Fachbereichen.
Bindeglied zwischen zentralem PM und Fachbereich.
referenz: "#05_prozessmanagement/#05.4_rollen/rolle_key-user-prozesse.yaml"
vertretung:
regel: |
Die Vertretung des Prozess-Managers wird im Governance-Modell geregelt.
Key-User vertreten sich innerhalb ihres Fachbereichs gegenseitig.
# =============================================================================
# 6. OFFENE PUNKTE
# =============================================================================
offene_punkte:
fuer_mvp_nicht_adressiert:
- id: "OPEN-PM-001"
thema: "Detail-Definition Key-User-Rolle"
beschreibung: |
Genaue Aufgaben, Kompetenzen und Zeitbudget der Key-User-Rolle
müssen noch mit den Fachbereichen abgestimmt werden.
status: "Bei Bedarf zu klären"
prioritaet: "mittel"
- id: "OPEN-PM-002"
thema: "Tool-Auswahl Prozess-Management"
beschreibung: |
Auswahl und Einführung eines zentralen Prozess-Management-Werkzeugs
steht noch aus.
status: "Post-MVP-Erweiterung"
prioritaet: "hoch"
- id: "OPEN-PM-003"
thema: "Integration PPM-Schnittstelle"
beschreibung: |
Die Schnittstelle zu Projekt-Portfolio-Management muss noch
detailliert ausgearbeitet werden.
status: "Post-MVP-Erweiterung"
prioritaet: "mittel"
# =============================================================================
# 7. REFERENZEN
# =============================================================================
referenzen:
verwandte_dokumente:
- titel: "Rollenbeschreibung Prozess-Manager"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.4_rollen/rolle_prozess-manager.yaml"
unterschied: "Rollenbeschreibung = personenzentriert; Funktionsbeschreibung = systemisch"
- titel: "Governance-Framework PM"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.2_governance/pm_governance-framework.yaml"
relevanz: "Übergeordneter Governance-Rahmen für PM-Funktion"
- titel: "RACI-Matrix PM"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.2_governance/pm_raci.yaml"
relevanz: "Detaillierte Verantwortlichkeiten"
- titel: "Leistungs-Canvas PM"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.3_konzepte/pm_leistungs-canvas.yaml"
relevanz: "Practices und Leistungsportfolio"
- titel: "DIGITOM Taxonomie"
pfad: "#00_meta/digitom_taxonomie.yaml"
relevanz: "Konzeptuelle Grundlagen (Funktion, Practice, Rolle, Gremium)"
- titel: "DPM-Funktionsbeschreibung"
pfad: "#01_demand-portfolio-management/#01.1_demand-portfolio-management_documentation/dpm_funktionsbeschreibung.yaml"
relevanz: "Parallele Portfolio-Funktion, Strukturvorlage"
- titel: "SPM-Funktionsbeschreibung"
pfad: "#02_service-portfolio-management/02.1_spm_konzepte/spm_funktionsbeschreibung.yaml"
relevanz: "Parallele Portfolio-Funktion"
- titel: "SHM-Funktionsbeschreibung"
pfad: "#03_stakeholder-management/#03.1_funktion/shm_funktionsbeschreibung.yaml"
relevanz: "Parallele Management-Funktion"
# =============================================================================
# 8. ÄNDERUNGSHISTORIE
# =============================================================================
aenderungshistorie:
- version: "1.0"
datum: "2026-02-05"
aenderung: |
Initiale Erstellung durch Konvertierung aus Word-Dokument.
Quelle: #02 - Prozess-Management: Funktionsbeschreibung.docx
Inhalte:
- Zweck und Hauptziel
- Funktionsverständnis und Abgrenzung
- 5 Verantwortungsbereiche (VB1-VB5)
- Schnittstellen (Inputs/Outputs)
- Typische Abstimmungswege
- Eskalationsprozess (3-stufig)
- Organisatorische Einordnung
Strukturvorlage: spm_funktionsbeschreibung.yaml
autor: "DIGITOM-Projekt"

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@ -0,0 +1,528 @@
# =============================================================================
# GOVERNANCE-FRAMEWORK: PROZESS-MANAGEMENT (PM)
# =============================================================================
# Version: 1.0
# Datum: 2026-02-05
# Status: Draft - Konvertiert aus Word-Dokumentation
# =============================================================================
meta:
typ: "governance-framework"
funktion_id: "pm"
funktion_name: "Prozess-Management"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
geltungsbereich: "DIGITOM / Prozess-Governance"
status:
inhaltlich_abgenommen_durch: ["PM-Teammitglied"]
status: "draft"
quellen:
- "#05 - Prozess-Management: Governance-Modell.docx"
# =============================================================================
# 1. GOVERNANCE-PHILOSOPHIE UND GRUNDPRINZIPIEN
# =============================================================================
governance_philosophie:
kernaussage: |
Das Prozess-Management-Governance-Framework folgt dem Prinzip der
"Befähigungs-Governance" - es soll befähigen und unterstützen, nicht
kontrollieren und bremsen. Gleichzeitig muss es sich nahtlos in die
bestehende DIGITOM-Governance-Architektur integrieren.
leitprinzipien:
- prinzip: "Subsidiarität"
beschreibung: |
Entscheidungen werden auf der niedrigstmöglichen Ebene getroffen,
die kompetent und legitimiert ist. Operative Prozess-Beratung braucht
keine Gremien-Freigabe, strategische Framework-Änderungen schon.
- prinzip: "Proportionalität"
beschreibung: |
Der Governance-Aufwand muss dem Risiko und der Tragweite einer
Entscheidung angemessen sein. Eine Template-Anpassung braucht weniger
Governance als eine komplette Framework-Transformation.
- prinzip: "Integration"
beschreibung: |
PM-Governance ergänzt die bestehende DIGITOM-Governance, ersetzt sie nicht.
Vision Board, Mission Board und DSR bleiben die primären Steuerungsgremien.
- prinzip: "Transparenz"
beschreibung: |
Alle Governance-Entscheidungen und ihre Begründungen müssen nachvollziehbar
dokumentiert und kommuniziert werden.
# =============================================================================
# 2. INTERNE PM-GOVERNANCE
# =============================================================================
interne_governance:
# ---------------------------------------------------------------------------
# 2.1 Framework-Änderungs-Governance
# ---------------------------------------------------------------------------
framework_aenderungen:
beschreibung: |
Die Governance für Framework-Änderungen folgt einem dreistufigen Modell,
das die Komplexität und Tragweite der Änderungen berücksichtigt.
kategorie_a:
name: "Operative Anpassungen"
definition: |
Kleinere Verbesserungen, Klarstellungen oder Ergänzungen,
die die Framework-Grundlogik nicht verändern.
beispiele:
- "Template-Updates"
- "Methodenbeschreibungs-Präzisierungen"
- "Tool-Konfigurationsanpassungen"
- "FAQ-Ergänzungen"
entscheidungsweg:
- schritt: 1
aktion: "Prozess-Framework-Manager*in trifft Entscheidung eigenständig nach fachlicher Prüfung und Dokumentation"
- schritt: 2
aktion: "Prozess-Management-Team gibt formale Freigabe"
- schritt: 3
aktion: "Leiter*in Prozess-Management wird zeitnah informiert"
- schritt: 4
aktion: "Betroffene Process Owner und Key-User werden über reguläre Kommunikationskanäle benachrichtigt"
implementierung:
- "Kann sofort umgesetzt werden"
- "Änderungen werden im Framework-Changelog dokumentiert"
kategorie_b:
name: "Taktische Erweiterungen"
definition: |
Bedeutendere Änderungen, die neue Elemente einführen oder bestehende erweitern,
aber die Framework-Architektur beibehalten.
beispiele:
- "Neue Prozess-Kategorien"
- "Zusätzliche PM-Governance-Elemente"
- "Erweiterte KPI-Systematiken"
- "Neue Qualifizierungsmodule"
entscheidungsweg:
- schritt: 1
aktion: "Prozess-Framework-Manager*in entwickelt den Vorschlag"
- schritt: 2
aktion: "Prozess-Management-Team gibt formale Freigabe"
- schritt: 3
aktion: "Betroffene Process Owner werden konsultiert und können Einwände oder Verbesserungsvorschläge einbringen"
- schritt: 4
aktion: "Mission Board wird über die Änderung informiert und kann Feedback geben"
implementierung:
- "Erfordert Vorlaufzeit für Stakeholder-Abstimmung und Kommunikation"
- "Implementierung erfolgt zu definierten Stichtagen für Planbarkeit"
kategorie_c:
name: "Strategische Transformationen"
definition: |
Fundamentale Änderungen der Framework-Philosophie oder -Architektur,
die das Operating Model betreffen.
beispiele:
- "Wechsel der Grundmethodik"
- "Komplette Neudefinition der PM-Governance-Struktur"
- "Integration neuer strategischer Anforderungen"
entscheidungsweg:
- schritt: 1
aktion: "Prozess-Framework-Manager*in erarbeitet Konzept mit Stakeholder-Analyse und Impact-Assessment"
- schritt: 2
aktion: "Leiter*in Prozess-Management koordiniert umfassende Abstimmungsrunde mit allen betroffenen Bereichen"
- schritt: 3
aktion: "Mission Board führt Vorbewertung durch und gibt Empfehlung ab"
- schritt: 4
aktion: "Vision Board trifft finale Entscheidung nach Präsentation des Konzepts"
implementierung:
- "Erfordert längere Vorlaufzeit mit detailliertem Change Management-Plan"
- "Implementierung erfolgt als formales Transformationsprojekt mit entsprechendem Projektmanagement"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 2.2 Ressourcen- und Prioritäts-Governance
# ---------------------------------------------------------------------------
ressourcen_governance:
kapazitaetsallokation:
beschreibung: |
Die Leiter*in Prozess-Management verteilt die verfügbaren PM-Kapazitäten
nach folgender Prioritätslogik:
prioritaeten:
- prio: 1
typ: "Strategische Leistungen mit Vision Board-Freigabe"
- prio: 2
typ: "Projekt Leistungen mit Mission Board-Freigabe"
- prio: 3
typ: "Compliance-kritische Standard Leistungen"
- prio: 4
typ: "Geplante Standard Leistungen aus Jahresplanung"
- prio: 5
typ: "Ad-hoc Standard Leistungen nach Verfügbarkeit"
interne_koordination:
- format: "Wöchentliche PM-Team-Abstimmung"
inhalt: "Operative Koordination, Ressourcenplanung, Problem-Eskalation"
- format: "Monatliche Stakeholder-Runde"
inhalt: "Review mit Process Ownern, Feedback-Sammlung, Planungsabstimmung"
- format: "Regelmäßige Governance-Review"
inhalt: "Framework-Performance, Governance-Optimierung, strategische Ausrichtung"
# =============================================================================
# 3. LEISTUNGS-GOVERNANCE UND BEAUFTRAGUNG
# =============================================================================
leistungs_governance:
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.1 Leistungskategorien
# ---------------------------------------------------------------------------
leistungskategorien:
standard_leistungen:
definition: |
Wiederkehrende, standardisierte PM-Unterstützung für operative Bedarfe.
beispiele:
- "Prozess-Workshops in definierten Bereichen"
- "Einzelberatungen"
- "PM-Framework-Schulungen"
- "Prozess-Assessments"
- "Key-User-Support"
beauftragungsberechtigung: "Alle DIGITOM-Mitarbeitenden über Ticketsystem oder direkte Anfrage"
entscheidungsweg:
- "Anfragen werden von zuständiger PM-Rolle (meist Prozess-Berater*in) bewertet"
- "Bearbeitung nach Verfügbarkeit und Priorität"
- "Bei Ressourcenkonflikten entscheidet Leiter*in Prozess-Management"
projekt_leistungen:
definition: |
Umfangreichere, projektähnliche PM-Unterstützung, die signifikante Ressourcen bindet.
beispiele:
- "Komplette Prozess-Neugestaltung"
- "PM-Tool-Einführung"
- "Bereichsspezifische PM-Framework-Entwicklung"
- "Umfassende Prozess-Transformationen"
abgrenzung:
quantitativ:
- "Leistung über 10 Beratungstage"
- "Laufzeit über 4 Wochen"
qualitativ:
- "Leistung mit mehreren Fachbereichen/Abteilungen"
- "Framework-Implikationen"
- "Strategische Relevanz"
beauftragungsberechtigung: "Fachbereichs-/Abteilungsleitungen, Projektleitungen, Gremien"
entscheidungsweg:
- "Antrag wird von Leiter*in PM formuliert und in Mission Board eingebracht"
- "Mission Board prüft strategische Passung, Ressourcen-Impact und Priorisierung"
- "Bei Freigabe wird Leistung als Projekt konfiguriert mit entsprechendem Projektmanagement"
strategische_leistungen:
definition: |
Strategische PM-Initiativen, die das Operating Model weiterentwickeln oder transformieren.
beispiele:
- "Entwicklung neuer Governance-Strukturen"
- "Strategische Prozess-Digitalisierung"
- "Organisationsweite Methodeneinführung"
- "Integration in Transformationsprojekte"
beauftragungsberechtigung:
- "Vision Board (proaktiv)"
- "Mission Board/Leiter*in PM (als Vorschlag)"
entscheidungsweg:
- "Konzeptentwicklung durch PM-Team mit strategischer Stakeholder-Analyse"
- "Vision Board-Präsentation mit Ressourcen-Impact, Zeitplan und erwarteten Outcomes"
- "Bei Freigabe erfolgt Mandatierung als strategisches Projekt"
krisen_leistungen:
definition: |
Dringende Prozess-Unterstützung bei akuten Problemen oder Krisen.
beispiele:
- "Compliance-Verstöße mit Prozess-Bezug"
- "Schwerwiegende Prozess-Störungen"
- "Akute Konfliktmediation"
beauftragungsberechtigung:
- "Jede Abteilungsleitung bei akuten Problemen"
- "Amtsleitung bei kritischen Situationen"
entscheidungsweg:
- "Sofortige Bewertung und Klassifizierung durch Leiter*in PM"
- "Ressourcen-Umschichtung nach Krisenlogik (andere Leistungen werden pausiert)"
- "Bildung eines Response-Teams aus relevanten PM-Rollen"
- "Nachträgliche Information an Mission Board"
- "Post-Crisis-Review zur Governance-Optimierung"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.2 Projektzentrierte Prozessgestaltung
# ---------------------------------------------------------------------------
projektzentrierte_prozessgestaltung:
beschreibung: "Spezial-PM-Governance für Projekte mit Prozess-Impact"
obligatorische_compliance:
hinweis: "Jedes Projekt, das Prozesse neu gestaltet oder verändert, muss folgende PM-Elemente berücksichtigen:"
elemente:
- name: "Key-User-Integration"
beschreibung: "Key-User müssen konsultiert und in die Prozessgestaltung eingebunden werden"
- name: "PM-Framework-konforme Dokumentation"
beschreibung: "Neue Prozesse müssen nach PM-Standards dokumentiert werden"
- name: "Process Owner-Koordination"
beschreibung: "Bei Änderungen an bestehenden Prozessen muss der zuständige Process Owner konsultiert werden"
- name: "Standardnotation"
beschreibung: "Prozessmodellierung muss PM-Framework-konforme Notation verwenden"
process_owner_abnahme:
name: "Process Owner-Abnahme als Quality Gate"
beschreibung: |
Bei allen Projekten, die Prozesse verändern, die einem Process Owner
zugeordnet sind, muss dieser formale Abnahme-Verantwortung übernehmen.
pruefbereiche:
- "Fachliche Korrektheit: End-to-End-Konsistenz des veränderten Prozesses"
- "Schnittstellen-Impact: Auswirkungen auf vor- und nachgelagerte Prozesse"
- "Implementierbarkeit: Praktische Umsetzbarkeit im operativen Betrieb"
veto_recht:
- "Process Owner hat finales Veto-Recht bei inhaltlichen Aspekten"
- "Bei Veto: Verpflichtende Mediation durch PM-Leitung"
- "Eskalation ans Mission Board nur bei unlösbaren Konflikten"
- "Dokumentationspflicht für Veto-Gründe"
pm_qualitaetspruefung:
name: "PM-Qualitätsprüfung als methodisches Quality Gate"
beschreibung: |
Für alle Projekte mit Prozess-Impact führt die PM-Funktion eine formale
Qualitätsprüfung durch (vor Projektabschluss, Voraussetzung für finale Abnahme).
pruefbereiche:
- "PM-Framework-Compliance-Check: Einhaltung aller PM-Standards"
- "Cross-Process-Impact-Analysis: Bewertung möglicher Seiteneffekte auf andere Prozesse"
- "Tool-Kompatibilität: Integration in bestehende PM-Tools"
- "Dokumentations-Vollständigkeit: Vollständige und korrekte Dokumentation"
# =============================================================================
# 4. EXTERNE GOVERNANCE-INTEGRATION
# =============================================================================
externe_governance:
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.1 Vision Board-Integration
# ---------------------------------------------------------------------------
vision_board:
pm_relevante_entscheidungen:
- "PM-Strategische Ausrichtung: Grundsätzliche Rolle und Positionierung der PM-Funktion in DIGITOM"
- "Framework-Transformationen: Freigabe strategischer Framework-Änderungen (Kategorie C)"
- "Strategische Leistungen: Beauftragung und Priorisierung strategischer PM-Initiativen"
- "PM-Ressourcen-Rahmen: Grundsätzliche Kapazitäts- und Budget-Entscheidungen für PM-Funktion"
pm_input:
beschreibung: "Die Leiter*in PM liefert strategischen Input für Vision Board-Entscheidungen:"
inhalte:
- "Prozesslandschafts-Assessment: Jährliche Bewertung der Prozess-Reife und strategischen Prozess-Herausforderungen"
- "Framework-Entwicklungsvorschläge: Vorschläge für strategische Framework-Weiterentwicklungen"
- "Organisationsreife-Einschätzung: Assessment der PM-Kompetenz und Change-Bereitschaft in DIGITOM"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.2 Mission Board-Integration
# ---------------------------------------------------------------------------
mission_board:
pm_relevante_entscheidungen:
beschreibung: "Das Mission Board fungiert als taktische Steuerungsebene für PM-Leistungen:"
entscheidungen:
- "Freigabe von Projekt-Leistungen: Entscheidung über ressourcenintensive PM-Unterstützung"
- "Prioritäts-Konflikte: Auflösung von Ressourcenkonflikten zwischen verschiedenen PM-Anfragen"
- "Prozess-Governance-Eskalationen: Entscheidung bei schwerwiegenden Governance-Konflikten"
- "Jährliche PM-Leistungsplanung: Freigabe des Jahresplans für geplante PM-Leistungen"
pm_reporting:
- "Regelmäßige Governance-Reports: Performance der PM-Funktion, Framework-Adoption, kritische Issues"
- "Ad-hoc Eskalations-Briefings: Bei strategischen Problemen oder Ressourcenengpässen"
- "Jährliche Leistungsplanung: Vorstellung des geplanten Leistungs-Portfolios für das Folgejahr"
# =============================================================================
# 5. VERANTWORTUNGS- UND ESKALATIONSARCHITEKTUR
# =============================================================================
verantwortungsarchitektur:
# ---------------------------------------------------------------------------
# 5.1 Primäre Verantwortlichkeiten
# ---------------------------------------------------------------------------
primaere_verantwortlichkeiten:
leiter_pm:
rolle: "Leiter*in Prozess-Management"
verantwortlichkeiten:
- "Strategische Verantwortung: Ausrichtung der PM-Funktion an DIGITOM-Zielen"
- "Ressourcen-Verantwortung: Allokation von PM-Kapazitäten nach strategischen Prioritäten"
- "Stakeholder-Verantwortung: Management der Beziehungen zu Gremien und Fachbereichen"
- "Eskalations-Verantwortung: Entscheidung bei PM-internen Konflikten und strategischen Issues"
delegation_nach_oben:
- "Konflikte mit gesetzlichen vs. strategischen Prioritäten"
- "Grundsätzliche Richtungsentscheidungen"
- "Politisch sensible Themen"
prozess_framework_manager:
rolle: "Prozess-Framework-Manager*in"
verantwortlichkeiten:
- "Framework-Verantwortung: Qualität, Aktualität und Anwendbarkeit des PM-Frameworks"
- "Standards-Verantwortung: Definition und Pflege einheitlicher PM-Standards"
- "Innovation-Verantwortung: Integration neuer Tools, Methoden und Best Practices"
prozesslandschafts_koordinator:
rolle: "Prozesslandschafts-Koordinator*in"
verantwortlichkeiten:
- "Governance-Verantwortung: Überwachung der PM-Framework-Compliance und Governance-Qualität"
- "Koordinations-Verantwortung: Abstimmung zwischen verschiedenen Process Ownern"
- "Reporting-Verantwortung: Bereitstellung von PM-Governance-Transparenz für Gremien"
prozess_berater:
rolle: "Prozess-Berater*in"
verantwortlichkeiten:
- "Leistungsverantwortung: Qualität der direkten PM-Beratung und -Unterstützung"
- "Kundenverantwortung: Zufriedenheit und Erfolg der betreuten Fachbereiche"
key_user_netzwerk_manager:
rolle: "Key-User-Netzwerk-Manager*in"
verantwortlichkeiten:
- "Community-Verantwortung: Aufbau und Betreuung des dezentralen PM-Netzwerks"
- "Befähigungs-Verantwortung: Kompetenzentwicklung und Selbsthilfe-Befähigung"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 5.2 Eskalationswege
# ---------------------------------------------------------------------------
eskalationswege:
stufe_1:
name: "Operative Eskalation (binnen PM-Funktion)"
trigger:
- "Ressourcenkonflikte"
- "Komplexe Beratungsfälle"
- "Methodenunklarheiten"
eskalationsweg: "Beratende PM-Rolle → Leiter*in PM"
zeitrahmen: "24-48 Stunden für Entscheidung"
outcomes:
- "Ressourcen-Umpriorisierung"
- "Methodische Klärung"
- "Interne Lösungsfindung"
stufe_2:
name: "Taktische Eskalation (Mission Board)"
trigger:
- "Strategische Ressourcenkonflikte"
- "Framework-Widerstand"
- "Prozessübergreifende Konflikte"
eskalationsweg: "Leiter*in PM → Mission Board (über reguläre Sitzungen oder ad-hoc)"
zeitrahmen: "1-2 Wochen für Mission Board-Behandlung"
outcomes:
- "Prioritäts-Neuordnung"
- "Konfliktlösung"
- "Zusätzliche Ressourcen-Freigabe"
verpflichtende_eskalation:
- "Ressourcenkonflikte zwischen Projekten mit harten Deadlines"
- "Governance-Lücken, die nicht binnen 4 Wochen gelöst werden können"
- "Verweigerung der Zusammenarbeit durch Abteilungen"
- "Grundsätzliche Framework-Widerstände aus mehreren Bereichen"
stufe_3:
name: "Strategische Eskalation (Vision Board)"
trigger:
- "Grundsätzliche Framework-Konflikte"
- "Strategische PM-Richtungsfragen"
- "Organisationsweite PM-Krisen"
eskalationsweg: "Mission Board → Vision Board oder direkt durch Leiter*in PM bei Krisensituationen"
zeitrahmen: "2-4 Wochen für strategische Entscheidung"
outcomes:
- "Strategische Neuausrichtung"
- "Framework-Grundsatzentscheidungen"
- "Organisationsänderungen"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 5.3 Governance-Lücken-Management
# ---------------------------------------------------------------------------
governance_luecken_management:
beschreibung: "Wenn die PLK eine Governance-Lücke im DIGIT/DIGITOM identifiziert:"
kurzfristig_loesbar:
- "PLK informiert Prozessberater*in"
- "Prozessberater*in spricht mit verantwortlicher Person im Fachbereich"
- "Bei erfolgreicher Lösung: Dokumentation durch PLK, Monitoring der Umsetzung"
langfristig_strukturell:
- "PLK dokumentiert die Governance-Lücke"
- "Strukturierte Eskalation über LPM ans Mission Board"
- "Mission Board priorisiert und entscheidet über Maßnahmen"
- "PLK verfolgt initiierte Maßnahmen bis zur Schließung der Lücke nach"
keine_kooperation:
- "Direkte Eskalation ans Mission Board mit Hinweis auf Verweigerung"
- "Mission Board entscheidet über verbindliche Maßnahmen"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 5.4 Konfliktlösungs-Mechanismen
# ---------------------------------------------------------------------------
konfliktloesung:
framework_widerstand:
- stufe: 1
aktion: "Prozess-Berater*in führt Stakeholder-Dialog zur Bedarfsklärung"
- stufe: 2
aktion: "Prozesslandschafts-Koordinator*in moderiert Interessenausgleich"
- stufe: 3
aktion: "Leiter*in PM eskaliert an zuständiges Gremium für autoritative Entscheidung"
ressourcen_konkurrenz:
- "Dokumentation aller konkurrierenden Anfragen mit Business Case und Dringlichkeit"
- "Stakeholder-Konsultation zur Interessenabwägung"
- "Entscheidung durch Leiter*in PM nach definierten Prioritätskriterien"
- "Transparente Kommunikation der Entscheidung und alternative Lösungsoptionen"
compliance_konflikte:
- "Sofortige Einbindung relevanter Compliance-Funktionen (ISB, Datenschutz, QM)"
- "Gemeinsame Lösungsentwicklung zwischen PM und Compliance-Bereichen"
- "Eskalation an Mission Board bei unauflösbaren Zielkonflikten"
# =============================================================================
# 6. JAHRESPLANUNG UND STRATEGISCHE LEISTUNGS-GOVERNANCE
# =============================================================================
jahresplanung:
planungsprozess:
- zeitpunkt: "Q4 des Vorjahres"
aktivitaet: "Bedarfserhebung bei allen Stakeholdern und strategische Priorisierung"
- zeitpunkt: "Dezember"
aktivitaet: "Entwurf des PM-Leistungsplans mit Ressourcenallokation und Zeitplanung"
- zeitpunkt: "Januar"
aktivitaet: "Mission Board-Freigabe des Plans nach eventuellen Anpassungen"
- zeitpunkt: "Februar"
aktivitaet: "Kommunikation und Abstimmung der geplanten Leistungen mit Stakeholdern"
leistungs_portfolio_struktur:
hinweis: "Beispielhafte Verteilung"
verteilung:
- kategorie: "Strategische Leistungen"
anteil: "40%"
beschreibung: "Vom Vision Board beauftragte strategische Initiativen"
- kategorie: "Projekt Leistungen"
anteil: "30%"
beschreibung: "Geplante projektbezogene PM-Unterstützung nach Mission Board-Priorisierung"
- kategorie: "Geplante Standard-Leistungen"
anteil: "20%"
beschreibung: "Regelmäßige Leistungen wie Schulungen, Community-Events, Framework-Updates"
- kategorie: "Krisen-Reserve"
anteil: "10%"
beschreibung: "Reserve für ungeplante Krisen-Leistungen"
# =============================================================================
# ÄNDERUNGSHISTORIE
# =============================================================================
aenderungshistorie:
- version: "1.0"
datum: "2026-02-05"
aenderung: |
Initiale Erstellung durch Konvertierung aus Word-Dokument.
Quelle: #05 - Prozess-Management: Governance-Modell.docx
Inhalte:
- Governance-Philosophie und Leitprinzipien
- Interne PM-Governance (Framework-Änderungen Kat. A/B/C)
- Leistungs-Governance (4 Leistungskategorien)
- Projektzentrierte Prozessgestaltung (Quality Gates)
- Externe Governance-Integration (VB, MB)
- Eskalationsarchitektur (3 Stufen)
- Konfliktlösungs-Mechanismen
- Jahresplanung
autor: "DIGITOM-Projekt"

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@ -0,0 +1,721 @@
# =============================================================================
# RACI-MATRIX: PROZESS-MANAGEMENT (PM)
# =============================================================================
# Version: 1.0
# Datum: 2026-02-05
# Status: Draft - Konvertiert aus Excel-Dokumentation
# =============================================================================
meta:
typ: "raci-matrix"
funktion_id: "pm"
funktion_name: "Prozess-Management"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
geltungsbereich: "DIGITOM / Prozess-Management"
status:
inhaltlich_abgenommen_durch: ["PM-Teammitglied"]
status: "draft"
quellen:
- "#06 - Prozess-Management: RACI Matrix.xlsx"
# =============================================================================
# RACI-LEGENDE
# =============================================================================
legende:
R:
name: "Responsible"
beschreibung: "Führt die Aktivität aus, ist operativ verantwortlich"
A:
name: "Accountable"
beschreibung: "Hat die finale Verantwortung und Entscheidungsbefugnis"
C:
name: "Consulted"
beschreibung: "Wird vor der Entscheidung konsultiert, gibt fachlichen Input"
I:
name: "Informed"
beschreibung: "Wird über das Ergebnis informiert"
kombinationen:
"A/R": "Accountable und Responsible in einer Rolle"
"R (lokal)": "Responsible auf lokaler Ebene (Key-User-Netzwerk/Bereich)"
"C (fachlich)": "Consulted für Fachprozesse"
hinweis_entscheidung: "Bei Unentschieden im PM-Team hat LPM Entscheidungshoheit"
# =============================================================================
# ROLLEN-ÜBERSICHT
# =============================================================================
rollen:
# Interne PM-Rollen
LPM:
name: "Leitung Prozess-Management"
fokus: "Strategische Führung, Ressourcenverantwortung"
kategorie: "intern"
PFM:
name: "Prozess-Framework-Manager:in"
fokus: "Methodische Standards, Framework-Entwicklung"
kategorie: "intern"
PLK:
name: "Prozesslandschafts-Koordinator:in"
fokus: "Übergreifende Prozessharmonisierung"
kategorie: "intern"
PB:
name: "Prozess-Berater:in-Team"
fokus: "Operative Beratung und Durchführung"
kategorie: "intern"
KNM:
name: "Key-User-Netzwerk-Manager:in"
fokus: "Dezentrale PM-Befähigung, Community-Management"
kategorie: "intern"
# Schnittstellenrollen
PO:
name: "Process Owner"
fokus: "Fachliche Prozessverantwortung"
kategorie: "schnittstelle"
KU:
name: "Key User"
fokus: "Lokale Prozessexpertise, erste Anlaufstelle"
kategorie: "schnittstelle"
# Governance-Rollen
GL:
name: "Geschäftsleitung (VB/MB/AL konsolidiert)"
fokus: "Strategische Entscheidungen"
kategorie: "governance"
hinweis: "VB = Vision Board, MB = Mission Board, AL = Amtsleitung"
# Externe Rollen
PL:
name: "Projektleitung"
fokus: "Projektspezifische Umsetzung"
kategorie: "extern"
QS:
name: "Qualitätssicherung (ISB/DSB/ITA konsolidiert)"
fokus: "Compliance und technische Standards"
kategorie: "extern"
hinweis: "ISB = Informationssicherheitsbeauftragter, DSB = Datenschutzbeauftragter, ITA = IT-Architektur"
FBL:
name: "Fachbereichsleitung"
fokus: "Fachliche Auftraggeber"
kategorie: "extern"
# =============================================================================
# 1. FRAMEWORK-GOVERNANCE
# =============================================================================
bereich_1_framework_governance:
name: "Framework-Governance"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 1.1 Framework-Entwicklung
# ---------------------------------------------------------------------------
framework_entwicklung:
name: "Framework-Entwicklung"
kategorie_a_operative_anpassungen:
name: "Kategorie A: Operative Anpassungen"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Methoden-Feintuning"
LPM: "I"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "I"
GL: "-"
KNM: "I"
KU: "I"
PM_Team: "A/R"
- aktivitaet: "Template-Updates"
LPM: "I"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "I"
GL: "-"
KNM: "I"
KU: "I"
PM_Team: "A/R"
- aktivitaet: "Dokumentation aktualisieren"
LPM: "I"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "I"
GL: "-"
KNM: "I"
KU: "I"
PM_Team: "A/R"
kategorie_b_taktische_erweiterungen:
name: "Kategorie B: Taktische Erweiterungen"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Neue Methoden entwickeln"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "C"
GL: "I"
KNM: "C"
KU: "I"
- aktivitaet: "Standards erweitern"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "C"
GL: "I"
KNM: "C"
KU: "I"
- aktivitaet: "Tool-Integration"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "I"
GL: "I"
QS: "C"
kategorie_c_strategische_transformationen:
name: "Kategorie C: Strategische Transformationen"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Framework-Neuausrichtung"
LPM: "R"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "C"
GL: "A"
KNM: "C"
KU: "I"
- aktivitaet: "Paradigmenwechsel"
LPM: "R"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "C"
GL: "A"
KNM: "C"
KU: "I"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 1.2 Framework-Kommunikation
# ---------------------------------------------------------------------------
framework_kommunikation:
name: "Framework-Kommunikation"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Schulungskonzepte"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
KNM: "R"
KU: "I"
- aktivitaet: "Updates kommunizieren"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "R"
KNM: "R"
KU: "R (lokal)"
hinweis: "R (lokal) = für KU-Netzwerk/Bereich"
- aktivitaet: "Framework-Portal pflegen"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
KNM: "C"
# =============================================================================
# 2. LEISTUNGSERBRINGUNG
# =============================================================================
bereich_2_leistungserbringung:
name: "Leistungserbringung"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 2.1 Standard Leistungen
# ---------------------------------------------------------------------------
standard_leistungen:
name: "Standard Leistungen (Regelgeschäft)"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Leistungsanfrage annehmen"
LPM: "I"
PFM: "I"
PLK: "I"
PB: "R"
PO: "C"
FBL: "C"
- aktivitaet: "Aufwand schätzen"
LPM: "I"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "R"
PO: "I"
- aktivitaet: "Leistung durchführen"
LPM: "I"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "R"
PO: "C"
KU: "C"
- aktivitaet: "Qualität sicherstellen"
LPM: "A"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "R"
PO: "C"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 2.2 Projekt Leistungen
# ---------------------------------------------------------------------------
projekt_leistungen:
name: "Projekt Leistungen (Geplante Projekte)"
hinweis: "Bei kritischen Konflikten: Empfehlung an MB, finale Entscheidung durch MB"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Projektantrag bewerten"
LPM: "R"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "C"
GL: "A"
PL: "R"
- aktivitaet: "Ressourcen zuweisen"
LPM: "A"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "I"
GL: "I"
PL: "C"
- aktivitaet: "PM-Integration planen"
LPM: "A"
PFM: "C"
PLK: "R"
PB: "R"
PO: "C"
PL: "C"
- aktivitaet: "Projekt begleiten"
LPM: "I"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "R"
PO: "C"
PL: "A"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 2.3 Strategische Leistungen
# ---------------------------------------------------------------------------
strategische_leistungen:
name: "Strategische Leistungen (Transformationsinitiativen)"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Initiative konzipieren"
LPM: "R"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "C"
GL: "I"
- aktivitaet: "Business Case erstellen"
LPM: "R"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
GL: "I"
- aktivitaet: "Board-Freigabe einholen"
LPM: "R"
PFM: "C"
PLK: "C"
GL: "A"
- aktivitaet: "Umsetzung steuern"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "R"
PO: "C"
GL: "I"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 2.4 Krisen-Leistungen
# ---------------------------------------------------------------------------
krisen_leistungen:
name: "Krisen-Leistungen (Krisensituationen)"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Notfall klassifizieren"
LPM: "A"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "R"
GL: "I"
- aktivitaet: "Ressourcen mobilisieren"
LPM: "A"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "R"
GL: "I"
- aktivitaet: "Krisenunterstützung"
LPM: "A"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "R"
PO: "C"
FBL: "C"
- aktivitaet: "Lessons Learned"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "R"
PO: "C"
GL: "I"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 2.5 Key-User-Management
# ---------------------------------------------------------------------------
key_user_management:
name: "Key-User-Management"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "KU identifizieren"
LPM: "A"
KNM: "R"
PB: "C"
FBL: "C"
- aktivitaet: "KU qualifizieren"
LPM: "A"
KNM: "R"
PFM: "C"
PB: "C"
- aktivitaet: "KU-Netzwerk betreuen"
LPM: "A"
KNM: "R"
PB: "C"
KU: "C"
- aktivitaet: "Best Practices teilen"
LPM: "I"
KNM: "R"
PB: "C"
KU: "R"
- aktivitaet: "Lokale PM-Unterstützung"
LPM: "I"
KNM: "C"
PB: "C"
KU: "R"
# =============================================================================
# 3. QUALITÄTSSICHERUNG
# =============================================================================
bereich_3_qualitaetssicherung:
name: "Qualitätssicherung"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.1 Process Owner Quality Gate
# ---------------------------------------------------------------------------
process_owner_quality_gate:
name: "Process Owner Quality Gate"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Fachliche Konsistenz prüfen"
LPM: "I"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "R"
PL: "C"
- aktivitaet: "Schnittstellen validieren"
LPM: "I"
PLK: "R"
PB: "C"
PO: "A"
PL: "C"
- aktivitaet: "Implementierbarkeit bewerten"
LPM: "I"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "R"
PL: "C"
- aktivitaet: "Gate-Entscheidung"
LPM: "I"
PLK: "C"
PO: "A"
PL: "I"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.2 PM Quality Gate
# ---------------------------------------------------------------------------
pm_quality_gate:
name: "PM Quality Gate"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Methodische Konformität"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "I"
- aktivitaet: "Prozesslandschafts-Fit"
LPM: "A"
PFM: "C"
PLK: "R"
PB: "C"
PO: "C"
- aktivitaet: "Dokumentationsqualität"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "C (fachlich)"
KU: "C (fachlich)"
hinweis: "C (fachlich) = für Fachprozesse"
# =============================================================================
# 4. GOVERNANCE-INTEGRATION
# =============================================================================
bereich_4_governance_integration:
name: "Governance-Integration"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.1 Strategische Ausrichtung
# ---------------------------------------------------------------------------
strategische_ausrichtung:
name: "Strategische Ausrichtung"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Jahresplanung PM"
LPM: "R"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "C"
GL: "A"
KNM: "C"
- aktivitaet: "Strategische Reviews"
LPM: "R"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "C"
GL: "A"
- aktivitaet: "Ressourcenrahmen"
LPM: "R"
PFM: "C"
PLK: "C"
GL: "A"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.2 Operative Koordination
# ---------------------------------------------------------------------------
operative_koordination:
name: "Operative Koordination"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Wöchentliche Teamrunde"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "R"
PB: "R"
KNM: "R"
- aktivitaet: "Monatliche Stakeholder"
LPM: "A"
PFM: "C"
PLK: "R"
PB: "C"
PO: "C"
KNM: "C"
- aktivitaet: "Quartals-Review"
LPM: "A"
PFM: "R"
PLK: "R"
PB: "C"
GL: "I"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.3 Governance-Lücken-Management
# ---------------------------------------------------------------------------
governance_luecken_management:
name: "Governance-Lücken-Management"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Lücke identifizieren"
LPM: "I"
PFM: "C"
PLK: "R"
PB: "C"
PO: "C"
KU: "R (lokal)"
hinweis: "R (lokal) = auf lokaler Ebene"
- aktivitaet: "Kurzfristige Lösung initiieren"
LPM: "I"
PLK: "A"
PB: "R"
PO: "C"
- aktivitaet: "Strukturierte Eskalation"
LPM: "R"
PLK: "R"
GL: "A"
- aktivitaet: "Maßnahmen-Nachverfolgung"
LPM: "A"
PLK: "R"
PB: "C"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.4 Management von End-to-End-Geschäftsprozessen
# ---------------------------------------------------------------------------
e2e_prozess_management:
name: "Management von End-to-End-Geschäftsprozessen"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Prozess-Performance messen & berichten"
LPM: "I"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "A"
- aktivitaet: "Prozess-Schwachstellen analysieren"
LPM: "I"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "R"
- aktivitaet: "Prozess-Änderungsbedarf definieren & priorisieren"
LPM: "C"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "A"
- aktivitaet: "Prozess-Änderungsprojekt beauftragen"
LPM: "C"
PO: "R"
GL: "A"
- aktivitaet: "Prozess-Dokumentation aktuell halten"
LPM: "I"
PLK: "C"
PB: "C"
PO: "A"
KU: "R"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 4.5 Dezentrale Prozessarbeit
# ---------------------------------------------------------------------------
dezentrale_prozessarbeit:
name: "Dezentrale Prozessarbeit"
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Fachprozesse modellieren"
LPM: "I"
PFM: "C"
PLK: "C"
PB: "C"
KNM: "C"
KU: "R"
- aktivitaet: "PM-Framework lokal umsetzen"
LPM: "I"
PFM: "C"
KNM: "C"
KU: "R"
- aktivitaet: "Lokale Optimierung initiieren"
LPM: "I"
PLK: "I"
PB: "C"
KU: "R"
- aktivitaet: "PM-Bedarfe identifizieren"
LPM: "I"
PB: "I"
KNM: "I"
KU: "R"
# =============================================================================
# 5. KONFLIKTMANAGEMENT
# =============================================================================
bereich_5_konfliktmanagement:
name: "Konfliktmanagement (Explizite Eskalationspfade)"
eskalationsstufen:
- stufe: 1
name: "Stufe 1"
konflikttyp: "Methodische Differenzen"
primaer_entscheider: "LPM"
zeitrahmen: "48h"
- stufe: 2
name: "Stufe 2"
konflikttyp: "Ressourcenkonflikte"
primaer_entscheider: "GL (MB)"
zeitrahmen: "1 Woche"
- stufe: 3
name: "Stufe 3"
konflikttyp: "Strategische Divergenzen"
primaer_entscheider: "GL (VB)"
zeitrahmen: "2-4 Wochen"
sonderfaelle:
- typ: "Fachkonflikt"
thema: "Prozess-Inhalt"
primaer_entscheider: "PO"
zeitrahmen: "72h"
- typ: "Governance-Lücke"
thema: "Nicht lösbar binnen 4 Wochen"
primaer_entscheider: "GL (MB)"
zeitrahmen: "nach Eskalation"
# =============================================================================
# ÄNDERUNGSHISTORIE
# =============================================================================
aenderungshistorie:
- version: "1.0"
datum: "2026-02-05"
aenderung: |
Initiale Erstellung durch Konvertierung aus Excel-Dokument.
Quelle: #06 - Prozess-Management: RACI Matrix.xlsx
Inhalte:
- 11 Rollen definiert (LPM, PFM, PLK, PB, KNM, PO, KU, GL, PL, QS, FBL)
- 5 Hauptbereiche mit RACI-Zuordnungen
- Eskalationsstufen und Sonderfälle
autor: "DIGITOM-Projekt"

View file

@ -0,0 +1,263 @@
# =============================================================================
# KONZEPTRAHMEN: PROZESS-MANAGEMENT (PM)
# =============================================================================
# Version: 1.0
# Datum: 2026-02-05
# Status: Draft - Konvertiert aus Word-Dokumentation
# =============================================================================
meta:
typ: "konzeptrahmen"
funktion_id: "pm"
funktion_name: "Prozess-Management"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
geltungsbereich: "DIGITOM / Prozess-Management"
status:
inhaltlich_abgenommen_durch: ["PM-Teammitglied"]
status: "draft"
quellen:
- "#01 - Prozess-Management: Konzeptrahmen und Dokumentationsarchitektur.docx"
# =============================================================================
# 1. DIE HERAUSFORDERUNG
# =============================================================================
herausforderung:
titel: "Zwischen Standardisierung und Befähigung"
beschreibung: |
Moderne Verwaltungsorganisationen stehen vor einem fundamentalen Dilemma:
Sie müssen gleichzeitig Stabilität gewährleisten und Agilität ermöglichen.
Im Kontext des DIGITOM manifestiert sich diese Spannung besonders deutlich
in der Frage, wie Prozesse gestaltet und gesteuert werden sollen.
problemstellung: |
Die traditionelle Antwort - zentrale Vorgaben und strikte Kontrolle -
greift in einer komplexen, vernetzten Organisation zu kurz. Gleichzeitig
führt völlige Dezentralisierung zu Wildwuchs und Ineffizienz.
ansatz: |
Die Prozess-Management-Funktion des DIGITOM navigiert bewusst in diesem
Spannungsfeld.
# =============================================================================
# 2. DIE LÖSUNG
# =============================================================================
loesung:
titel: "Eine mehrdimensionale Organisationsarchitektur"
beschreibung: |
Statt einer monolithischen Struktur wurde für das Prozess-Management
eine vielschichtige Architektur entwickelt. Diese erlaubt es, verschiedene
organisationale Bedürfnisse gleichzeitig zu adressieren.
spannungsfelder:
- dimension_1: "Strategische Steuerung"
dimension_2: "Operative Flexibilität"
- dimension_1: "Methodische Standards"
dimension_2: "Fachliche Autonomie"
- dimension_1: "Zentrale Kompetenz"
dimension_2: "Dezentrale Befähigung"
prinzip: |
Diese scheinbaren Widersprüche werden nicht aufgelöst, sondern produktiv
genutzt. Aus diesem Spannungsfeld entsteht Antrieb für eine ständige
Verbesserung.
# =============================================================================
# 3. DOKUMENTATIONSARCHITEKTUR
# =============================================================================
dokumentationsarchitektur:
titel: "Fünf Perspektiven, ein System"
beschreibung: |
Die Komplexität dieser Organisationsform spiegelt sich in der bewusst
gewählten Dokumentationsstruktur wider. Jedes Dokument beleuchtet das
Gesamtsystem aus einer spezifischen Perspektive und erfüllt einen eigenen Zweck.
dokumente:
- id: "DOK-1"
name: "Funktionsbeschreibung"
untertitel: "Legitimation und Mandat"
kernfrage: "Was darf und soll die PM-Funktion?"
beschreibung: |
Schafft die formale Grundlage. Definiert den Verantwortungsbereich,
grenzt Zuständigkeiten ab und legitimiert das Handeln der PM-Funktion
innerhalb der Gesamtorganisation.
metapher: "Die 'Verfassung' der Funktion - ihre grundlegenden Rechte und Pflichten"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.1_funktion/pm_funktionsbeschreibung.yaml"
- id: "DOK-2"
name: "Leistungs-Canvas"
untertitel: "Der Nutzennachweis"
kernfrage: "Welchen konkreten Mehrwert schafft die PM-Funktion?"
beschreibung: |
Zeigt, was tatsächlich geleistet wird. Nimmt konsequent die Perspektive
der Nutzer:innen ein und macht sichtbar, wie aus Aktivitäten konkreter
Nutzen entsteht.
format: "Canvas-Format ermöglicht ganzheitliche Betrachtung aller relevanten Elemente"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.3_konzepte/pm_leistungs-canvas.yaml"
- id: "DOK-3"
name: "Rollenmodell"
untertitel: "Die Arbeitsorganisation"
kernfrage: "Wer trägt welche Verantwortung?"
beschreibung: |
Elf differenzierte Rollen ermöglichen es, verschiedene Aspekte der
PM-Arbeit klar zu verteilen. Von der strategischen Führung über
methodische Expertise bis zur operativen Beratung.
mehrwert: "Verhindert Interessenskonflikte und schafft Klarheit in der Zusammenarbeit"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.4_rollen/pm_rollenmodell.yaml"
- id: "DOK-4"
name: "Governance-Modell"
untertitel: "Die Spielregeln"
kernfrage: "Wie werden Entscheidungen getroffen?"
beschreibung: |
Governance bedeutet hier nicht Kontrolle, sondern Befähigung. Definiert
differenzierte Entscheidungswege für verschiedene Leistungstypen.
design: "Eskalationspfade sind klar definiert, aber so gestaltet, dass sie nur bei echtem Bedarf genutzt werden"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.2_governance/pm_governance-framework.yaml"
- id: "DOK-5"
name: "RACI-Matrix"
untertitel: "Das Navigationsinstrument"
kernfrage: "Wer ist wofür konkret zuständig?"
beschreibung: |
Als verdichtete Übersicht macht die Matrix Verantwortlichkeiten auf
einen Blick sichtbar. Dient als praktisches Nachschlagewerk im
Arbeitsalltag.
mehrwert: "Verhindert Zuständigkeitskonflikte durch klare Rollenzuweisungen"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.2_governance/pm_raci.yaml"
# =============================================================================
# 4. SYSTEMISCHE ZUSAMMENHÄNGE
# =============================================================================
systemische_zusammenhaenge:
beschreibung: |
Die fünf Dokumente stehen nicht isoliert nebeneinander, sondern bilden
ein integriertes System. Jedes Element verstärkt und ergänzt die anderen.
Gemeinsam schaffen sie ein robustes, aber flexibles Organisationsdesign.
verknuepfungen:
- von: "Funktionsbeschreibung"
zu: "Leistungs-Canvas"
beziehung: "legitimiert die beschriebenen Leistungen"
- von: "Rollenmodell"
zu: "Leistungserbringung"
beziehung: "operationalisiert durch klare Verantwortlichkeiten"
- von: "Governance-Modell"
zu: "Rollen"
beziehung: "regelt, wie diese zusammenarbeiten und Entscheidungen treffen"
- von: "RACI-Matrix"
zu: "Zusammenarbeit"
beziehung: "macht transparent und nachvollziehbar"
# =============================================================================
# 5. NAVIGATIONSHINWEISE
# =============================================================================
navigationshinweise:
beschreibung: |
Je nach Rolle und Erkenntnisinteresse bieten sich unterschiedliche
Einstiegspunkte in die Dokumentation.
zielgruppen:
- zielgruppe: "Führungskräfte und Entscheidungsträger:innen"
einstieg: "Governance-Modell"
zweck: "Entscheidungswege und Steuerungsmechanismen verstehen"
dann: "Leistungs-Canvas für den strategischen Nutzen"
- zielgruppe: "Operative Teams und Fachbereiche"
einstieg: "Leistungs-Canvas"
zweck: "Verfügbare Services und Zugangswege erkunden"
dann: "RACI-Matrix zeigt konkrete Ansprechpersonen"
- zielgruppe: "Neue Mitarbeitende der PM-Funktion"
einstieg: "Funktionsbeschreibung"
zweck: "Grundlegendes Verständnis aufbauen"
dann: "Rollenmodell für die eigene Verortung im Team"
- zielgruppe: "Projektleitungen"
einstieg: "Governance-Modell (Abschnitt projektzentrierte Prozessgestaltung)"
zweck: "PM-Integration in Projekten verstehen"
dann: "RACI-Matrix für konkrete Abstimmungswege"
# =============================================================================
# 6. DIE ZENTRALE BALANCE
# =============================================================================
zentrale_balance:
titel: "Standardisierung ermöglichen, Autonomie bewahren"
beschreibung: |
Das Prozess-Management im DIGITOM verfolgt keine totale Harmonisierung.
Stattdessen schafft es einen verbindlichen Rahmen, innerhalb dessen
fachliche Vielfalt möglich bleibt.
dimensionen:
- dimension_1: "Methodische Standards"
dimension_2: "Fachliche Freiheit"
- dimension_1: "Zentrale Governance"
dimension_2: "Dezentrale Ausführung"
- dimension_1: "Verbindliche Frameworks"
dimension_2: "Situative Anpassung"
leitsatz: |
Die Kunst liegt darin, genug Struktur für Effizienz zu schaffen,
ohne die notwendige Flexibilität zu ersticken.
# =============================================================================
# 7. AUSBLICK
# =============================================================================
ausblick:
titel: "Ein lernendes System"
beschreibung: |
Die hier dokumentierte Organisationsform ist kein statisches Konstrukt.
Sie ist darauf angelegt, sich weiterzuentwickeln - durch Feedback aus
der Praxis, veränderte Rahmenbedingungen und neue Erkenntnisse.
anpassungsfaehigkeit: |
Die mehrdimensionale Dokumentation ermöglicht gezielte Anpassungen:
Einzelne Elemente können weiterentwickelt werden, ohne das Gesamtsystem
zu destabilisieren.
vision: |
So entsteht eine Organisation, die gleichzeitig stabil und adaptiv ist -
genau das, was moderne Verwaltung braucht.
# =============================================================================
# ÄNDERUNGSHISTORIE
# =============================================================================
aenderungshistorie:
- version: "1.0"
datum: "2026-02-05"
aenderung: |
Initiale Erstellung durch Konvertierung aus Word-Dokument.
Quelle: #01 - Prozess-Management: Konzeptrahmen und Dokumentationsarchitektur.docx
Inhalte:
- Herausforderung: Standardisierung vs. Befähigung
- Lösung: Mehrdimensionale Organisationsarchitektur
- Dokumentationsarchitektur (5 Dokumente)
- Systemische Zusammenhänge
- Navigationshinweise nach Zielgruppen
- Zentrale Balance
- Ausblick: Lernendes System
autor: "DIGITOM-Projekt"

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@ -0,0 +1,481 @@
# =============================================================================
# LEISTUNGS-CANVAS: PROZESS-MANAGEMENT (PM)
# =============================================================================
# Version: 1.0
# Datum: 2026-02-05
# Status: Draft - Konvertiert aus Word-Dokumentation
# =============================================================================
meta:
typ: "leistungs-canvas"
funktion_id: "pm"
funktion_name: "Prozess-Management"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
geltungsbereich: "DIGITOM / Prozess-Management"
status:
inhaltlich_abgenommen_durch: ["PM-Teammitglied"]
status: "draft"
quellen:
- "#03.1 - Prozess-Management: Leistungs-Canvas.docx"
# =============================================================================
# 1. EINFÜHRUNG
# =============================================================================
einfuehrung:
warum_ein_leistungs_canvas: |
Das Leistungs-Canvas betrachtet die Prozess-Management-Funktion konsequent
aus der Perspektive ihrer Nutzer:innen. Diese Perspektivverschiebung macht
sichtbar, was in traditionellen Funktionsbeschreibungen oft untergeht:
Wie entsteht konkret Nutzen? Welche Beziehungen ermöglichen wirksame
Zusammenarbeit? Über welche Wege werden Leistungen tatsächlich zugänglich?
leitfragen:
- "Was erwarten die verschiedenen Nutzergruppen von einer PM-Funktion?"
- "Wie kann die Funktion diese Erwartungen bestmöglich erfüllen?"
- "Welche Voraussetzungen müssen dafür geschaffen werden?"
funktionen_des_canvas:
- "Schafft Klarheit über das Leistungsportfolio"
- "Macht Zusammenhänge zwischen verschiedenen Elementen sichtbar"
- "Dient als Kommunikationsinstrument zwischen PM-Funktion und Nutzer:innen"
- "Steuerungsinstrument für Ressourcen-Investitionen"
# =============================================================================
# 2. CANVAS-LOGIK
# =============================================================================
canvas_logik:
beschreibung: |
Das Leistungs-Canvas strukturiert die PM-Funktion in sieben miteinander
verbundene Bausteine. Die rechte Seite fokussiert auf die Außenperspektive,
die linke Seite richtet den Blick nach innen. Im Zentrum steht das
Wertversprechen als verbindendes Element.
bausteine:
rechte_seite_aussen:
- "Nutzendensegmente"
- "Nutzendenbeziehung"
- "Kanäle"
zentrum:
- "Wertversprechen"
linke_seite_innen:
- "Schlüsselaktivitäten"
- "Schlüsselressourcen"
- "Schlüsselpartner"
# =============================================================================
# 3. CLUSTER A: FÜR WEN DIE PM-FUNKTION DA IST
# =============================================================================
cluster_a_fuer_wen:
name: "Für wen die PM-Funktion da ist"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.1 Nutzendensegmente
# ---------------------------------------------------------------------------
nutzendensegmente:
beschreibung: |
Die verschiedenen internen Zielgruppen, für die die PM-Funktion Leistungen
erbringt. Jedes Segment hat spezifische Bedarfe, Erwartungen und Arbeitsweisen.
segmente:
- segment: "Management-Gremien"
beispiele: "Vision Board, Mission Board"
bedarfe:
- "Transparenz über die Prozesslandschaft"
- "Governance-Berichte"
- "Einheitliche Standards zur besseren Steuerung"
- "Strategische Ausrichtung der Organisation"
- segment: "Abteilungsleitungen"
bedarfe:
- "Prozessperspektive für bessere Ressourcenplanung"
- "Steuerung ihrer Bereiche"
- "Fundierte Entscheidungen bei bereichsübergreifenden Themen"
- segment: "Process Owner der Teilprozesse"
beispiele: "SHM, DPM, PPM, SPM"
bedarfe:
- "End-to-End-Verantwortung für ihre jeweiligen Teilprozesse"
- "Methodische Unterstützung zur Prozessoptimierung"
- "Unterstützung bei Prozesssteuerung"
- segment: "Fachbereiche und Teams mit Key-Usern"
bedarfe:
- "Methodische Unterstützung"
- "Befähigung und Standards"
- "Eigenständige Dokumentation und Verbesserung fachspezifischer Prozesse"
- segment: "Projekt- und Programmorganisationen"
bedarfe:
- "Einheitliche Prozessvorgaben"
- "Methodische Beratung"
- "Sicherstellung der Framework-Compliance in Projekten"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.2 Nutzendenbeziehung
# ---------------------------------------------------------------------------
nutzendenbeziehung:
beschreibung: |
Die Art und Qualität der Zusammenarbeit zwischen PM-Funktion und ihren
Nutzer:innen. Sie definiert das "Wie" der Interaktion.
beziehungstypen:
- typ: "Partnerschaftliche Zusammenarbeit & Co-Kreation"
beschreibung: |
Aufbau von Vertrauen und kollaborative Zusammenarbeit mit Fachbereichen.
Key-User als zentrale Partner:innen eng in Entwicklung und Umsetzung
von Prozesslösungen eingebunden.
- typ: "Persönliche Beratung & Dedizierte Unterstützung"
beschreibung: |
Direkte Beratung und Coaching, insbesondere bei komplexen
Prozessherausforderungen oder strategischen Initiativen.
Besonderer Fokus auf Befähigung der Key-User als Multiplikator:innen.
- typ: "Befähigungsorientierte Begleitung"
beschreibung: |
Konsequente Fokussierung auf Befähigung statt Ausführung.
Ermächtigung der Nutzenden, ihre Prozesse eigenständig zu managen.
Key-User als erste Ansprechpartner:innen in ihren Bereichen.
- typ: "Community Building & Facilitation"
beschreibung: |
Aktive Förderung und Pflege des Key-User-Netzwerks als zentrales
Element für gemeinsames Lernen, Erfahrungsaustausch und kontinuierliche
Verbesserung über Abteilungsgrenzen hinweg.
- typ: "Proaktive Impulsgebung"
beschreibung: |
Agieren als Impulsgeber durch Vorstellung neuer Methoden, Best Practices
und Anregung des Prozessdenkens. Key-User als Multiplikator:innen
tragen diese Impulse in ihre Fachbereiche.
- typ: "Governance-basierte Interaktion"
beschreibung: |
Formelles Reporting, strategische Abstimmung und Eskalationsmanagement
mit Vision/Mission Boards. Regelmäßige Berichte über Entwicklung der
dezentralen Prozesskompetenzen.
# ---------------------------------------------------------------------------
# 3.3 Kanäle
# ---------------------------------------------------------------------------
kanaele:
beschreibung: |
Die Wege und Formate, über die PM-Leistungen zugänglich werden.
Die Vielfalt der Kanäle sichert niedrigschwelligen Zugang und ermöglicht
situationsgerechte Unterstützung.
kategorien:
direkte_interaktion:
name: "Direkte Interaktions- & Befähigungskanäle"
kanaele:
- name: "Workshops und Schulungen"
beschreibung: "Vermittlung von Wissen, Methoden und Werkzeugkompetenzen"
- name: "Beratungsgespräche und Coaching"
beschreibung: "Maßgeschneiderte Unterstützung (individuell oder Team)"
- name: "Moderation von Prozess-Workshops"
beschreibung: "Kollaborative Prozessarbeit bei komplexen/bereichsübergreifenden Prozessen"
- name: "Ticketsystem"
beschreibung: "Formaler Kanal für Anfragen mit automatischem Routing ans PM-Team"
self_service:
name: "Self-Service & digitale Lernkanäle"
kanaele:
- name: "Zentrale Wissensplattform (Confluence)"
beschreibung: "PM-Framework, Methodenhandbuch, Templates, Prozessregister, FAQs"
- name: "KI-gestützter PM-Assistent"
beschreibung: "Interaktiver Dialog für Prozessfragen und kontextspezifische Antworten"
- name: "Prozessvisualisierungs-Tool (Picture Prozess Plattform)"
beschreibung: "Eigenständige Arbeit mit der Prozesslandschaft"
- name: "E-Learning-Module"
beschreibung: "Strukturierte Lernpfade für selbstgesteuertes Lernen"
community:
name: "Community- & Kommunikationskanäle"
kanaele:
- name: "Key-User-Netzwerktreffen und Communities of Practice"
beschreibung: "Regelmäßiger Erfahrungsaustausch und kollektives Lernen"
- name: "Informationsveranstaltungen und Newsletter"
beschreibung: "Framework-Updates und relevante PM-Informationen"
- name: "DigiLog Podcast-Format"
beschreibung: "Einsichten und Erfolgsgeschichten zur Förderung des Prozessdenkens"
# =============================================================================
# 4. CLUSTER B: WAS DIE PM-FUNKTION BIETET
# =============================================================================
cluster_b_was:
name: "Was die PM-Funktion bietet"
wertversprechen:
beschreibung: |
Der konkrete Nutzen, den die PM-Funktion für ihre verschiedenen
Zielgruppen schafft. Es ist das zentrale Element, das alle anderen
Bausteine ausrichtet.
fuer_strategische_gremien:
- nutzen: "Strategische Prozess-Governance und Transparenz"
beschreibung: "Konsistente, strategisch ausgerichtete Prozesslandschaft"
- nutzen: "Messbare Verbesserung und KPI-basierte Steuerung"
beschreibung: "Faktenbasierte Bewertung von Prozessleistung und Nachweis von Optimierungserfolgen"
- nutzen: "Entscheidungsunterstützung und Risikominimierung"
beschreibung: "Konzepte zur Weiterentwicklung des Operating Models und proaktive Meldung von Risiken"
- nutzen: "Skalierbare Prozessstrukturen"
beschreibung: "Ermöglichung von Organisationswachstum und systematische Erschließung von Automatisierungspotenzialen"
fuer_fachbereiche_und_teams:
- nutzen: "Einheitliches Prozessmanagement-Framework"
beschreibung: "Verbindliche Standards, Methoden, Werkzeuge und Templates"
- nutzen: "Methodische Beratung und Unterstützung"
beschreibung: "Von der Erstaufnahme bis zur Automatisierung"
- nutzen: "Systematische Befähigung zur Selbsthilfe"
beschreibung: "Schulungen, Coaching, Self-Service-Ressourcen und Key-User-Netzwerk"
- nutzen: "Klarheit und Orientierung"
beschreibung: "Gemeinsame Prozess-Sprache über alle Hierarchieebenen"
fuer_gesamtorganisation:
- nutzen: "Grundlage für Effektivität und kontinuierliche Verbesserung"
beschreibung: "Methodische Rahmenbedingungen für anpassungsfähige Arbeitsabläufe"
- nutzen: "Automatisierung und Digitalisierung"
beschreibung: "Systematische Identifikation von Automatisierungspotenzialen"
- nutzen: "Siloüberwindung und Integration"
beschreibung: "Transparente End-to-End-Prozesse und einheitliche Standards"
# =============================================================================
# 5. CLUSTER C: WIE DIE PM-FUNKTION ES ERMÖGLICHT
# =============================================================================
cluster_c_wie:
name: "Wie die PM-Funktion es ermöglicht"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 5.1 Schlüsselaktivitäten
# ---------------------------------------------------------------------------
schluesselaktivitaeten:
beschreibung: |
Die zentralen Tätigkeiten, durch die die PM-Funktion ihr Wertversprechen
einlöst. Sie transformieren Ressourcen in konkreten Nutzen.
aktivitaeten:
- aktivitaet: "Framework-Entwicklung & -Pflege"
beschreibung: |
Kontinuierliche Definition und Weiterentwicklung des verbindlichen
PM-Frameworks inklusive Methoden, Standards, Templates und Governance-Regeln.
umfasst:
- "Laufende Analyse interner Bedarfe und externer Best Practices"
- "Entwicklung standardisierter Templates"
- aktivitaet: "Management der Prozesslandschaft & Governance"
beschreibung: |
Aufbau, Pflege und Überwachung der Gesamtarchitektur übergreifender Prozesse.
umfasst:
- "Sicherstellung der Framework-Compliance"
- "Aufdecken von Governance-Lücken"
- "Bereitstellung des Prozessregisters"
- aktivitaet: "Tool-Bereitstellung & -Management"
beschreibung: |
Auswahl, Implementierung und kontinuierliche Wartung zentraler PM-Tools.
umfasst:
- "Technische Verfügbarkeit, Updates und Support"
- "Integration neuer Möglichkeiten wie KI-gestützte Prozessanalyse"
- aktivitaet: "Beratung & Methodische Unterstützung"
beschreibung: |
Durchführung von Beratungen, Coachings und Moderation von Workshops
zur Prozessanalyse und -optimierung.
umfasst:
- "Schwerpunkt auf Befähigung der Fachbereiche zur eigenständigen Prozessarbeit"
- aktivitaet: "Befähigung & Kompetenzaufbau"
beschreibung: |
Entwicklung und Umsetzung des Befähigungskonzepts.
umfasst:
- "Qualifizierung und Betreuung des Key-User-Netzwerks"
- "Durchführung von Schulungen"
- aktivitaet: "Kommunikation & Stakeholder-Engagement"
beschreibung: |
Aktive Kommunikation von Framework-Updates und Prozessänderungen.
umfasst:
- "Reporting an Gremien"
- "Proaktive Information bei identifizierten Governance-Lücken"
- aktivitaet: "Prozessinnovation & -weiterentwicklung"
beschreibung: |
Identifikation von Optimierungspotenzialen und Automatisierungsmöglichkeiten.
umfasst:
- "Zusammenarbeit mit dem KI-Hub für innovative Lösungsansätze"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 5.2 Schlüsselressourcen
# ---------------------------------------------------------------------------
schluesselressourcen:
beschreibung: |
Das notwendige Fundament für wirksame PM-Arbeit. Diese Ressourcen ermöglichen
erst die Durchführung der Schlüsselaktivitäten.
kategorien:
menschliche_ressourcen:
name: "Menschliche Ressourcen"
elemente:
- "Fachliche und methodische Expertise in PM-Methoden, -Standards und -Governance"
- "Beratungs- und Moderationskompetenz"
- "Ausreichende personelle Kapazität"
intellektuelle_ressourcen:
name: "Intellektuelle Ressourcen"
elemente:
- "Dokumentiertes PM-Framework mit Standards und Methoden"
- "Prozesslandkarte mit Prozessregister"
- "Strukturierte Schulungskonzepte"
- "Umfassende Template-Bibliothek"
technische_ressourcen:
name: "Physische/Technische Ressourcen"
elemente:
- "Zentrale PM-Werkzeuge für Prozessmodellierung und -dokumentation"
- "KI-gestützte Assistenzsysteme zur Prozessanalyse"
- "Digitale Kollaborationsplattformen"
beziehungsnetzwerk:
name: "Beziehungsnetzwerk & Zugänge"
elemente:
- "Etablierte Governance-Zugänge zu relevanten Entscheidungsgremien"
- "Key-User-Netzwerk als Community dezentraler Prozessansprechpartner"
- "Organisationsweites Beziehungsnetzwerk von Mitarbeitenden bis zur Führung"
# ---------------------------------------------------------------------------
# 5.3 Schlüsselpartner
# ---------------------------------------------------------------------------
schluesselpartner:
beschreibung: |
Die internen Kooperationspartner, mit denen die PM-Funktion zusammenarbeitet,
um ihr volles Potenzial zu entfalten. Erfolgreiche PM-Arbeit ist immer
Teamarbeit über Funktionsgrenzen hinweg.
partner:
- partner: "IT-Architektur"
beitrag: "Definiert technische Rahmenbedingungen und Standards, die Framework und Werkzeugauswahl beeinflussen"
- partner: "Informationssicherheitsbeauftragter"
beitrag: "Stellt IT-Sicherheit und technische Compliance von Prozessen sicher"
- partner: "Datenschutzbeauftragte"
beitrag: "Gewährleistet datenschutzkonforme Prozessgestaltung"
- partner: "Business Continuity Management"
beitrag: "Kategorisiert kritische Prozesse und integriert Notfallpläne"
- partner: "Data Excellence Governance"
beitrag: "Stimmt datengetriebene Prozesse ab"
- partner: "KI-Hub"
beitrag: "Strategischer Partner für KI-basierte Prozessinnovationen"
- partner: "Vision Board"
beitrag: "Strategischer Auftraggeber für die PM-Ausrichtung"
- partner: "Process Owner (SHM, DPM, PPM, SPM)"
beitrag: "Verantworten ihre jeweiligen Teilprozesse"
- partner: "Qualitätsmanagement"
beitrag: "Partner zur Abstimmung von QM-Anforderungen und PM-Standards"
status: "noch zu klären"
- partner: "Zentrale GPM (Geschäftsprozess Management)"
beitrag: |
Ämterübergreifender Prozess-Framework-Verantwortlicher für einheitliche
GPM-Standards und -Methoden. Verfügt über vollständige Prozesslandkarte
aller Ämter.
# =============================================================================
# 6. ZUSAMMENHÄNGE UND LESEHILFEN
# =============================================================================
zusammenhaenge:
gesamtbild: |
Das Leistungs-Canvas macht sichtbar, wie die verschiedenen Elemente der
PM-Funktion ineinandergreifen. Die Nutzer:innen mit ihren spezifischen
Bedarfen stehen am Ausgangspunkt. Das Wertversprechen übersetzt diese
Bedarfe in konkrete Leistungszusagen.
wechselwirkungen:
- element: "Key-User-Netzwerk"
mehrfachrolle:
- "Kanal (für dezentrale Unterstützung)"
- "Beziehungselement (Community Building)"
- "Ressource (Multiplikator:innen)"
- element: "Framework-Entwicklung"
wechselwirkung: "Schlüsselaktivität, deren Ergebnis als intellektuelle Ressource wiederum neue Aktivitäten ermöglicht"
lesehilfen_nach_zielgruppe:
gremien:
fokus:
- "Strategisches Wertversprechen"
- "Governance-basierte Beziehungen"
- "Formelle Berichtskanäle"
relevante_aktivitaeten:
- "Framework-Entwicklung"
- "Prozesslandschafts-Management"
fachbereiche_und_teams:
fokus:
- "Operatives Wertversprechen"
- "Befähigungsorientierte Beziehungen"
- "Vielfältige Zugangskanäle (Beratung bis Self-Service)"
relevante_aktivitaeten:
- "Beratung"
- "Befähigung"
- "Tool-Bereitstellung"
key_user:
mehrfachverortung:
- "Teil der Nutzendensegmente"
- "Element der Community-Beziehungen"
- "Wichtiger Kanal"
- "Schlüsselressource"
bedeutung: "Zentrale Rolle im Gesamtkonzept"
# =============================================================================
# 7. VERBINDUNG ZU ANDEREN KONZEPTBAUSTEINEN
# =============================================================================
verbindung_zu_anderen_dokumenten:
- dokument: "Funktionsbeschreibung"
verbindung: "Definiert die formalen Verantwortlichkeiten, die den Leistungen zugrunde liegen"
- dokument: "Governance-Modell"
verbindung: "Konkretisiert die Entscheidungswege und Beauftragungslogiken"
- dokument: "Rollenmodell"
verbindung: "Spezifiziert, wer innerhalb der PM-Funktion für welche Canvas-Elemente verantwortlich ist"
- dokument: "RACI-Matrix"
verbindung: "Operationalisiert die Zusammenarbeit mit den Schlüsselpartnern"
# =============================================================================
# ÄNDERUNGSHISTORIE
# =============================================================================
aenderungshistorie:
- version: "1.0"
datum: "2026-02-05"
aenderung: |
Initiale Erstellung durch Konvertierung aus Word-Dokument.
Quelle: #03.1 - Prozess-Management: Leistungs-Canvas.docx
Inhalte:
- Canvas-Logik (7 Bausteine)
- Cluster A: Nutzendensegmente, Nutzendenbeziehung, Kanäle
- Cluster B: Wertversprechen (nach Zielgruppen)
- Cluster C: Schlüsselaktivitäten, -ressourcen, -partner
- Zusammenhänge und Lesehilfen
- Verbindungen zu anderen Dokumenten
autor: "DIGITOM-Projekt"

View file

@ -0,0 +1,337 @@
# =============================================================================
# PILOTKONZEPT: WORKING STREAM "PROZESSMANAGEMENT"
# =============================================================================
# Version: 1.0
# Datum: 2026-02-05
# Status: Draft - Konvertiert aus Word-Dokumentation
# =============================================================================
meta:
typ: "pilotkonzept"
funktion_id: "pm"
funktion_name: "Prozess-Management"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
geltungsbereich: "DIGITOM / Prozess-Management"
status:
inhaltlich_abgenommen_durch: ["PM-Teammitglied"]
status: "draft"
quellen:
- "#07 - Pilot-Konzept.docx"
# =============================================================================
# 1. KONTEXT & KONZEPTBESCHREIBUNG
# =============================================================================
kontext:
pilotgegenstand: |
Einführung und Erprobung der neuen Prozess-Management-Funktionsbereich
nach DIGITOM-Modell
voraussetzungen:
titel: "Was benötigen wir zur Zielerreichung?"
anforderungen:
- id: "VA-1"
beschreibung: "Prozess-Management-Tool & Methodik (Auswahl und Setup)"
- id: "VA-2"
beschreibung: "Key-User aus verschiedenen Fachbereichen, je nach Prozessauswahl"
- id: "VA-3"
beschreibung: "Zugang zu bestehender Prozessdokumentation"
- id: "VA-4"
beschreibung: "Workshops-Räume und Moderationsausstattung"
- id: "VA-5"
beschreibung: |
Zugriff auf Prozess-Funktions-Mitglieder (Kapazität muss vorhanden sein,
Coaching für Framework-Schulungen durchführen zu können)
- id: "VA-6"
beschreibung: |
Schulung und Coaching für PM-Team (Coaching für ein Train-the-Trainer-Konzept)
und Key-User (Qualifizierungsmaßnahmen intern/extern).
Bei Bedarf Einbindung externer Trainer.
- id: "VA-7"
beschreibung: |
Auswahl mindestens eines passenden Prozesses zum Prüfen der Wirksamkeit
und Arbeitsweise des PM-Teams im Rahmen der Funktion
hypothesen:
titel: "Was wollen wir mit dem Pilot beweisen/widerlegen?"
items:
- id: "HYP-1"
hypothese: |
Der definierte PM-Funktionsbereich ist in der Praxis funktionsfähig
und wird von den Fachbereichen akzeptiert
- id: "HYP-2"
hypothese: |
Key-User können nach entsprechender Befähigung eigenständig Prozesse
dokumentieren und optimieren
- id: "HYP-3"
hypothese: |
Die Prozessberater sind fähig, die Key-User bei ihrer Aufgabe zu
befähigen und zu unterstützen
- id: "HYP-4"
hypothese: |
Die Aufnahme eines Prozesses bis in das Prozesstool Picture schafft
einen Mehrwert bei der täglichen Arbeit
- id: "HYP-5"
hypothese: "Das Governance-Modell funktioniert effektiv"
risiken:
titel: "Welche potenziellen Risiken sehen wir im Zuge des Piloten?"
items:
- id: "RISK-1"
risiko: |
Keine verfügbaren Ressourcen in der Pilotphase, die konkret
(verfügbare Zeit) mit der Abteilungsleitung abgestimmt wurden
- id: "RISK-2"
risiko: |
Fachbereich kooperiert nicht mit dem Key-User oder Prozessberater
(Zeit-Konflikt oder Akzeptanz)
- id: "RISK-3"
risiko: |
Keine externe Unterstützung in der anvisierten Zeit
(Dienstleister, HPA...)
- id: "RISK-4"
risiko: "Zu starke Anpassungen am Pilotkonzept im Pilotzeitraum"
# =============================================================================
# 2. ROLLENVERGABE
# =============================================================================
rollenvergabe:
pilot_sponsor:
rolle: "Pilot-Sponsor"
person: "Lisa Schroth"
coaches:
rolle: "Coaches"
personen:
- "Patrick Breitenbach"
- "Human Nagafi"
pilot_lead_operativ:
rolle: "Pilot-Lead operativ"
person: "Martin Mayer"
pilot_lead_konsultativ:
rolle: "Pilot-Lead konsultativ"
person: "Patrick Breitenbach"
pilot_team:
titel: "Pilot-Team"
mitglieder:
- rolle: "PFM (Prozess-Framework-Manager)"
person: "Martin Mayer"
- rolle: "PB (Prozess-Berater)"
personen:
- "Gordian Gossen"
- "Jannik Eisenmann"
- "David Trenkle"
- rolle: "PLK (Prozesslandschafts-Koordinator)"
personen:
- "David Trenkle"
- "Gordian Gossen"
hinweis: "Key-User und Process Owner werden im Pilotplan bestimmt"
# =============================================================================
# 3. ARBEITSPAKETE
# =============================================================================
arbeitspakete:
- id: "AP-1"
name: "Kick-off"
aktivitaeten:
- "Kick-off mit dem Funktions-Team"
output: "Pilotvorstellungs-Präsentation"
- id: "AP-2"
name: "Planungsphase"
aktivitaeten:
- "Projektmanagement: Projektplan, Risikobewertung, Stakeholder, Ressourceplanung etc."
- "Kommunikationsmaßnahmen"
- "Schulungsbedarf und Durchführung der Schulungen (Prozess-Berater und Key-User)"
- "Tool-Setup"
- "Prozessmanagement-Leistungsangebot"
- "Methodenübersicht (z.B. Prozess- und Methodenhandbuch)"
- "GPM-Kreislauf für die Prozess-Management-Funktion"
- "Onboarding Key-User"
- "Aufbau Prozessartefakte: Prozessteckbriefe, Prozesslandkarte, Prozessregister"
output: "Pilotplan"
- id: "AP-3"
name: "Onboarding und Informationsphase"
aktivitaeten:
- "Pilotprozesse auswählen"
- "Prozess-Berater onboarden"
- "Key-User auswählen und onboarden"
output: "Bei Bedarf aktualisierter Pilotplan"
- id: "AP-4"
name: "Umsetzungsphase"
aktivitaeten:
- "Pilotprozess aufnehmen in definierten Bereichen"
- "Pilotdurchführung monitoren (Quantitativ und Qualitativ)"
- "Pilotdurchführung reviewen (Was läuft gut? / Was lernen wir unterwegs? / Wo haben wir Probleme?)"
output: "Prozess-Artefakte, Bei Bedarf aktualisierter Pilotplan"
- id: "AP-5"
name: "Retrospektive"
aktivitaeten:
- "Retrospektive vorbereiten und durchführen"
- "Empfehlung weitere Vorgehen durch 1789 ausarbeiten"
output: "Ergebnisbericht Pilotdurchführung, Empfehlungsbericht"
# =============================================================================
# 4. KOMMUNIKATIONSWEGE
# =============================================================================
kommunikation:
intern:
titel: "Interne Kommunikation"
kanaele:
- kanal: "Mission Board"
zweck: "Vorstellung Pilotkonzept und Retroergebnisse"
- kanal: "SyncUp PzM"
rhythmus: "1x Woche"
format: "Teil für Pilot-Team, Teil für restliches Funktions-Team"
- kanal: "Key-User Runde"
- kanal: "Abteilungsleitungen"
- kanal: "DIGIT Allgemein"
- kanal: "Process Owner"
- kanal: "Weekly Check-In Pilotstatus und Review"
rhythmus: "Wöchentlich"
dauer: "Maximal 30 Minuten"
verantwortlich: "1789 inkl. PzM-Team"
- kanal: "Ad-Hoc Coaching"
format: "Auf Anfrage durch 1789"
- kanal: "Moderierte Retrospektive"
anzahl: "1x"
verantwortlich: "1789"
hinweis: "Weitere Maßnahmen gemäß Ergebnisse Kommunikationsplanung (Maßnahme)"
extern:
titel: "Externe Schnittstellen"
partner:
- "Zentrales GPM der Stadt Freiburg"
# =============================================================================
# 5. TIMELINE / RHYTHMUS
# =============================================================================
timeline:
hinweis: |
Folgende Phasenzeitplanung wird angenommen. Anpassungen können während
der Pilotphase erfolgen.
verlaengerung: |
Bei Bedarf Verlängerung bis Anfang 2026. Die Retrospektive sowie die
Empfehlungsdokumente von 1789 sind dann davon nicht betroffen.
phasen:
- phase: "Kick-off"
termin: "ca. 27.08.2025"
typ: "Meilenstein"
- phase: "Pilotphase allgemein"
start: "15.08.2025"
ende: "31.12.2025"
typ: "Rahmen"
- phase: "Planungsphase"
start: "15.08.2025"
ende: "30.09.2025"
arbeitspaket: "AP-2"
- phase: "Onboarding und Informationsphase"
start: "01.10.2025"
ende: "15.11.2025"
arbeitspaket: "AP-3"
- phase: "Umsetzungsphase"
start: "15.10.2025"
ende: "15.12.2025"
arbeitspaket: "AP-4"
- phase: "Retrospektive"
termin: "ca. 16.12.2025"
typ: "Meilenstein"
arbeitspaket: "AP-5"
# =============================================================================
# VERKNÜPFUNGEN
# =============================================================================
verknuepfungen:
referenzierte_dokumente:
- dokument: "Funktionsbeschreibung"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.1_funktion/pm_funktionsbeschreibung.yaml"
relevanz: "Definiert die zu pilotierende Funktion"
- dokument: "Rollenmodell"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.4_rollen/pm_rollenmodell.yaml"
relevanz: "Beschreibt die Rollen PFM, PB, PLK, KNM, KU, PO"
- dokument: "Governance-Framework"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.2_governance/pm_governance-framework.yaml"
relevanz: "Hypothese HYP-5 testet dessen Wirksamkeit"
- dokument: "Leistungs-Canvas"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.3_konzepte/pm_leistungs-canvas.yaml"
relevanz: "Definiert das Leistungsangebot"
externe_partner:
- partner: "1789"
rolle: "Coaching und Moderation"
leistungen:
- "Weekly Check-In"
- "Ad-Hoc Coaching"
- "Moderierte Retrospektive"
- "Empfehlungsbericht"
- partner: "Zentrales GPM Stadt Freiburg (HPA)"
rolle: "Externe Schnittstelle"
# =============================================================================
# ÄNDERUNGSHISTORIE
# =============================================================================
aenderungshistorie:
- version: "1.0"
datum: "2026-02-05"
aenderung: |
Initiale Erstellung durch Konvertierung aus Word-Dokument.
Quelle: #07 - Pilot-Konzept.docx
Inhalte:
- Kontext & Konzeptbeschreibung (7 Voraussetzungen, 5 Hypothesen, 4 Risiken)
- Rollenvergabe (Sponsor, Coaches, Leads, Team)
- 5 Arbeitspakete (Kick-off bis Retrospektive)
- Kommunikationswege (intern und extern)
- Timeline (15.08.2025 - 31.12.2025)
autor: "DIGITOM-Projekt"

View file

@ -0,0 +1,162 @@
# =============================================================================
# ROLLENMODELL: PROZESS-MANAGEMENT (PM)
# =============================================================================
# Version: 1.0
# Datum: 2026-02-05
# Status: Draft - Konvertiert aus Word-Dokumentation
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenmodell"
funktion_id: "pm"
funktion_name: "Prozess-Management"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
geltungsbereich: "DIGITOM / Prozess-Management"
status:
inhaltlich_abgenommen_durch: ["PM-Teammitglied"]
status: "draft"
quellen:
- "#04 - Prozess-Management: Rollenmodell.docx"
# =============================================================================
# STRATEGISCHE ARCHITEKTUR-PRINZIPIEN
# =============================================================================
architektur_prinzipien:
beschreibung: |
Das Prozess-Management im DIGITOM operiert als Enabling-Funktion mit klarer
Trennung zwischen methodischer Beratung und operativer PM-Governance.
Die Rollen-Architektur folgt dem Prinzip der dezentralen Befähigung bei
zentraler Methodenkompetenz.
kernprinzipien:
- prinzip: "Enabling-Funktion"
beschreibung: "PM unterstützt und befähigt, kontrolliert nicht"
- prinzip: "Dezentrale Befähigung"
beschreibung: "Prozess-Kompetenz wird in die Fachbereiche getragen"
- prinzip: "Zentrale Methodenkompetenz"
beschreibung: "Framework und Standards werden zentral gepflegt"
- prinzip: "Beratung-vs.-Governance-Trennung"
beschreibung: |
Methodische Unterstützung und PM-Compliance-Überwachung werden auf
unterschiedliche Rollen verteilt, um Vertrauen und Effektivität zu gewährleisten.
hinweis: |
Die bewusste Differenzierung in 8 Kernrollen ermöglicht klare Verantwortungsschnitte
und vermeidet Interessenskonflikte (z.B. zwischen PM-Governance-Überwachung und
PM-Framework-Gestaltung).
# =============================================================================
# BEGRIFFSDEFINITION: END-TO-END VERANTWORTUNG
# =============================================================================
begriffsdefinitionen:
end_to_end_verantwortung:
definition: |
Im DIGITOM-Kontext bedeutet "End-to-End Verantwortung" die vollständige
Verantwortung für einen definierten Prozessabschnitt über alle beteiligten
Funktionen und Abteilungen hinweg.
abgrenzungen:
- "End-to-End bezieht sich auf Teilprozesse, nicht auf den Gesamtprozess"
- "Der Process Owner trägt die Verantwortung innerhalb seiner Prozessebene"
- "Aktive Gestaltung der Schnittstellen zu vor- und nachgelagerten Prozessen"
verantwortung_umfasst:
- "Performance und Qualität des eigenen Teilprozesses"
- "Schnittstellen-Vereinbarungen mit angrenzenden Process Ownern"
- "Eskalation bei Problemen in verbundenen Prozessen"
- "Kontinuierliche Optimierung inkl. schnittstellenübergreifender Verbesserungen"
# =============================================================================
# ROLLEN-ÜBERSICHT
# =============================================================================
rollen_uebersicht:
kernrollen_intern:
beschreibung: "Interne PM-Organisation"
rollen:
- id: "R1"
name: "Leiter*in Prozess-Management"
kurzform: "LPM"
datei: "rolle_leiter-pm.yaml"
- id: "R2"
name: "Prozess-Framework-Manager*in"
kurzform: "PFM"
datei: "rolle_prozess-framework-manager.yaml"
- id: "R3"
name: "Prozesslandschafts-Koordinator*in"
kurzform: "PLK"
datei: "rolle_prozesslandschafts-koordinator.yaml"
- id: "R4"
name: "Prozess-Berater*in"
kurzform: "PB"
datei: "rolle_prozess-berater.yaml"
- id: "R5"
name: "Key-User-Netzwerk-Manager*in"
kurzform: "KNM"
datei: "rolle_key-user-netzwerk-manager.yaml"
schnittstellenrollen:
beschreibung: "Rollen an der Schnittstelle zwischen PM und Organisation"
rollen:
- id: "R6"
name: "Process Owner"
kurzform: "PO"
datei: "rolle_process-owner.yaml"
hinweis: "Übernommen von SHM, DPM, PPM, SPM"
- id: "R7"
name: "Key-User"
kurzform: "KU"
datei: "rolle_key-user.yaml"
hinweis: "Formale Rolle in den Fachbereichen"
- id: "R8"
name: "Auftraggeber Prozess-Management"
kurzform: "AG-PM"
datei: "rolle_auftraggeber-pm.yaml"
hinweis: "Verschiedene organisatorische Ausprägungen"
governance_support_rollen:
beschreibung: "Governance- und Support-Rollen"
rollen:
- id: "R9"
name: "IT-Architektur"
kurzform: "ITA"
datei: "rolle_it-architektur.yaml"
hinweis: "Technische Schnittstelle"
- id: "R10"
name: "ISB / Datenschutzbeauftragte*r"
kurzform: "ISB/DSB"
datei: "rolle_isb-dsb.yaml"
- id: "R11"
name: "Gremien"
kurzform: "VB/MB/DSR"
datei: "rolle_gremien.yaml"
hinweis: "Vision Board, Mission Board, DSR"
# =============================================================================
# ÄNDERUNGSHISTORIE
# =============================================================================
aenderungshistorie:
- version: "1.0"
datum: "2026-02-05"
aenderung: |
Initiale Erstellung durch Konvertierung aus Word-Dokument.
Quelle: #04 - Prozess-Management: Rollenmodell.docx
autor: "DIGITOM-Projekt"

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@ -0,0 +1,69 @@
# =============================================================================
# ROLLE: AUFTRAGGEBER PROZESS-MANAGEMENT (AG-PM)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R8-AG-PM"
rolle_name: "Auftraggeber Prozess-Management"
kurzform: "AG-PM"
kategorie: "schnittstellenrolle"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
hinweis: "Verschiedene organisatorische Ausprägungen"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Bedarfs-Artikulation und Beauftragung der PM-Funktion zur zielgerichteten
Nutzung der PM-Services für spezifische organisatorische Herausforderungen.
kernaufgaben:
- "Identifikation und Artikulation von Prozess-Management-Bedarfen"
- "Formale Beauftragung der PM-Funktion mit spezifischen Aufgaben oder Projekten"
- "Bereitstellung notwendiger Ressourcen und Informationen für PM-Services"
- "Definition von Erfolgserwartungen und Zielen für PM-Unterstützung"
- "Feedback und Bewertung der erbrachten PM-Leistungen"
- "Sicherstellung der Implementierung von PM-Empfehlungen"
# =============================================================================
# AUFTRAGGEBER-KATEGORIEN
# =============================================================================
auftraggeber_kategorien:
- kategorie: "Abteilungsleitung"
fokus: "Bereichsspezifische Prozessoptimierungen"
- kategorie: "Projektleitungen"
fokus: "Projektbezogene Prozess-Unterstützung"
- kategorie: "Vision Board / Mission Board"
fokus: "Strategische PM-Initiativen"
- kategorie: "Service-(Portfolio)-Manager"
fokus: "Servicebezogene Prozessentwicklung"
stakeholder:
- name: "PM-Funktion"
beziehung: "Beauftragung und Zusammenarbeit"
- name: "Betroffene Teams und Bereiche"
beziehung: "Implementierung"
- name: "Übergeordnete Gremien"
beziehung: "Bei strategischen Aufträgen"
entscheidungsbefugnisse:
- "Beauftragung und Priorisierung von PM-Services im eigenen Verantwortungsbereich"
- "Ressourcen-Bereitstellung für beauftragte PM-Aktivitäten"
- "Freigabe und Implementierungs-Entscheidungen für PM-Empfehlungen"
kompetenzen:
- "Bedarfs-Analyse und Ziel-Definition für Prozessoptimierungen"
- "Stakeholder-Management für Implementierungsmaßnahmen"
- "Change-Management-Grundverständnis"
- "Budget- und Ressourcen-Verantwortung"

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@ -0,0 +1,71 @@
# =============================================================================
# ROLLE: GREMIEN (Vision Board, Mission Board, DSR)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R11-GREMIEN"
rolle_name: "Gremien"
kurzform: "VB/MB/DSR"
kategorie: "governance_support"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
hinweis: "Vision Board, Mission Board, Digital Services Review"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Strategische und taktische Steuerung der PM-Funktion sowie
Entscheidungen zu prozessrelevanten Governance-Fragen.
# =============================================================================
# GREMIEN-SPEZIFISCHE AUFGABEN
# =============================================================================
gremien:
vision_board:
name: "Vision Board"
ebene: "strategisch"
aufgaben:
- "Strategische PM-Ausrichtung und Framework-Grundsätze"
- "Budget- und Ressourcen-Entscheidungen für PM-Funktion"
- "Grundsatzentscheidungen bei Eskalationen"
mission_board:
name: "Mission Board"
ebene: "taktisch"
aufgaben:
- "Taktische PM-Priorisierung und Konfliktlösung"
- "Prozessübergreifende Optimierungsentscheidungen"
- "Entscheidungen bei Ressourcenkonflikten"
- "Governance-Eskalationen"
dsr:
name: "Digital Services Review (DSR)"
ebene: "operativ"
aufgaben:
- "Operative Prozess-Entscheidungen im Kontext des Service-Portfolios"
# =============================================================================
# BEZIEHUNG ZUR PM-FUNKTION
# =============================================================================
beziehung_pm:
vision_board:
- "Empfängt strategische Berichte und Konzepte von PM"
- "Erteilt strategische Aufträge an PM"
- "Entscheidet über Framework-Transformationen"
mission_board:
- "Empfängt operative Berichte von PM"
- "Entscheidet über Projekt-Leistungen"
- "Löst Prioritätskonflikte"
dsr:
- "Abstimmung servicebezogener Prozessfragen"

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@ -0,0 +1,40 @@
# =============================================================================
# ROLLE: ISB / DATENSCHUTZBEAUFTRAGTE*R
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R10-ISB-DSB"
rolle_name: "Informationssicherheitsbeauftragte*r / Datenschutzbeauftragte*r"
kurzform: "ISB/DSB"
kategorie: "governance_support"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Sicherstellung der Compliance von Prozessen und PM-Tools mit
Sicherheits- und Datenschutzvorgaben.
kernaufgaben:
- "Compliance-Prüfung von Prozess-Designs und PM-Tools"
- "Definition sicherheitsrelevanter Prozess-Anforderungen"
- "Risiko-Assessment für prozessbezogene Datenverarbeitung"
stakeholder:
- name: "PM-Funktion"
beziehung: "Compliance-Beratung und -Freigaben"
- name: "Process Owner"
beziehung: "Prozessbezogene Sicherheitsanforderungen"
- name: "Fachbereiche/Abteilungen"
beziehung: "Datenschutz-Compliance"
entscheidungsbefugnisse:
- "Compliance-Freigaben für Prozesse und Tools"
- "Definition von Sicherheitsanforderungen"

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@ -0,0 +1,43 @@
# =============================================================================
# ROLLE: IT-ARCHITEKTUR (Technische Schnittstelle)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R9-ITA"
rolle_name: "IT-Architektur"
kurzform: "ITA"
kategorie: "governance_support"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
hinweis: "Technische Schnittstelle zur PM-Funktion"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Sicherstellung der technischen Machbarkeit und Integration von
Prozess-Lösungen in die DIGITOM-IT-Landschaft.
kernaufgaben:
- "Bewertung technischer Anforderungen aus Prozess-Design-Entscheidungen"
- "Definition technischer Rahmenbedingungen für Prozess-Tools und -systeme"
- "Sicherstellung der Systemkompatibilität bei prozessbezogenen IT-Lösungen"
- "Beratung zu technischen Möglichkeiten und Grenzen bei Prozessoptimierungen"
stakeholder:
- name: "PM-Funktion"
beziehung: "Technische Beratung und Abstimmung"
- name: "Process Owner"
beziehung: "Prozessbezogene IT-Anforderungen"
- name: "IT-Betrieb"
beziehung: "Systemintegration und -betrieb"
entscheidungsbefugnisse:
- "Technische Architektur-Vorgaben für Prozess-Tools"
- "System-Kompatibilitäts-Bewertungen"

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@ -0,0 +1,57 @@
# =============================================================================
# ROLLE: KEY-USER-NETZWERK-MANAGER*IN (KNM)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R5-KNM"
rolle_name: "Key-User-Netzwerk-Manager*in"
kurzform: "KNM"
kategorie: "kernrolle_intern"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Systematischer Aufbau und Betreuung eines dezentralen Netzwerks von
Prozess-Champions zur Skalierung der PM-Kompetenz in die gesamte
DIGITOM-Organisation.
kernaufgaben:
- "Identifikation, Rekrutierung und Onboarding geeigneter Key-User in allen Abteilungen"
- "Entwicklung und Durchführung strukturierter Qualifizierungsprogramme für Key-User"
- "Community-Management durch regelmäßige Netzwerk-Events und Erfahrungsaustausch"
- "Aufbau und Pflege der zentralen Wissensplattform mit Self-Service-Ressourcen"
- "Best-Practice-Transfer zwischen Abteilungen durch das Key-User-Netzwerk"
- "Performance-Management des Key-User-Netzwerks und kontinuierliche Weiterentwicklung"
stakeholder:
- name: "Key-User in allen Fachbereichen/Abteilungen"
beziehung: "Direkte Betreuung und Entwicklung"
- name: "Fachbereichsleitungen"
beziehung: "Key-User-Nominierung und Freistellung"
- name: "Prozess-Berater:innen"
beziehung: "Operative Zusammenarbeit bei Fachbereichs-Support"
- name: "IT-Abteilung"
beziehung: "Wissensplattform-Entwicklung und -betrieb"
- name: "Personalentwicklung"
beziehung: "Qualifizierungskoordination"
entscheidungsbefugnisse:
- "Key-User-Qualifizierungskonzepte und Schulungsprogramm-Design"
- "Community-Event-Planung und Ressourcen-Allokation"
- "Wissensplattform-Inhalte und Self-Service-Ressourcen-Priorisierung"
- "Key-User-Performance-Bewertung und Entwicklungsempfehlungen"
kompetenzen:
- "Community-Building und Netzwerk-Management für diverse organisatorische Kontexte"
- "Didaktische Expertise für Erwachsenenbildung und Kompetenzentwicklung"
- "Content-Management für digitale Wissensplattformen"
- "Motivations- und Engagement-Management für freiwillige Communities"
- "Train-the-Trainer-Fähigkeiten für Multiplikator-Entwicklung"

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@ -0,0 +1,59 @@
# =============================================================================
# ROLLE: KEY-USER (KU)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R7-KU"
rolle_name: "Key-User"
kurzform: "KU"
kategorie: "schnittstellenrolle"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
hinweis: "Formale Rolle in den Fachbereichen/Abteilungen"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Dezentrale PM-Kompetenz und Change-Agenten in den Fachbereichen/Abteilungen
zur lokalen Prozessexpertise und Schnittstelle zur zentralen PM-Funktion.
kernaufgaben:
- "Erste Anlaufstelle für prozessbezogene Fragen und Herausforderungen im eigenen Fachbereich/Abteilung"
- "Lokale Prozessexpertise und Unterstützung der Kollegen bei Prozessarbeit"
- "Schnittstelle zwischen Fachbereichen/Abteilungen und zentraler PM-Funktion"
- "Modellierung spezifischer (Fach-)Prozesse"
- "Implementierung von Framework-Updates und Prozessänderungen im Fachbereich"
- "Identifikation lokaler Optimierungspotenziale und Weiterleitung an PM-Funktion"
- "Multiplikator für Prozess-Know-how und Best Practices"
stakeholder:
- name: "Kolleg:innen im eigenen Fachbereich/Abteilung"
beziehung: "Direkte Unterstützung"
- name: "Key-User-Netzwerk-Manager:in"
beziehung: "Qualifizierung und Community"
- name: "Prozess-Berater:innen"
beziehung: "Bei komplexeren Herausforderungen"
- name: "Fachbereichs-/Abteilungsleitung"
beziehung: "Lokale PM-Vertretung"
- name: "Andere Key-User"
beziehung: "Erfahrungsaustausch und Peer-Learning"
entscheidungsbefugnisse:
- "Erste Bewertung und Priorisierung lokaler Prozess-Anfragen"
- "Methodische Empfehlungen für Standardsituationen im Rahmen des Frameworks"
- "Weiterleitung komplexerer Fälle an zentrale PM-Funktion"
- "Lokale Prozess-Dokumentations-Updates in Abstimmung mit Process Owner"
kompetenzen:
- "Fundierte Kenntnisse des PM-Frameworks und Standard-Methoden"
- "Beratungs- und Unterstützungskompetenz für Kolleg:innen"
- "Fachbereichs-spezifisches Prozess-Know-how"
- "Netzwerk- und Community-Fähigkeiten"
- "Change-Agent-Qualitäten für lokale Prozessverbesserungen"

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@ -0,0 +1,61 @@
# =============================================================================
# ROLLE: LEITER*IN PROZESS-MANAGEMENT (LPM)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R1-LPM"
rolle_name: "Leiter*in Prozess-Management"
kurzform: "LPM"
kategorie: "kernrolle_intern"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Strategische Führung und operative Steuerung der gesamten PM-Funktion
zur Sicherstellung der Wertschöpfung für DIGITOM.
kernaufgaben:
- "Strategische Ausrichtung der PM-Funktion an DIGIT-Zielen und organisationalen Bedarfen"
- "Strategische Vorschläge zur Weiterentwicklung des DIGITOMs aus Prozess-Management-Perspektive (z.B. neue Funktionen, Rollenanpassungen, Governance-Strukturen)"
- "Koordination und Priorisierung der internen PM-Rollen (PFM, PLK, PB, KNM)"
- "Stakeholder-Management zu Gremien und Fachbereichen/Abteilungen"
- "Ressourcenplanung, Budgetverantwortung und Kapazitätssteuerung der PM-Funktion"
- "Eskalationsmanagement bei strategischen Konflikten oder Ressourcenengpässen"
- "Im Fall von Ressourcen-Konflikten: Erstbewertung und Empfehlung, bei kritischen Fällen Eskalation ans Mission Board"
- "Berichterstattung an Vision Board über PM-Performance und strategische Entwicklungen"
stakeholder:
- name: "Vision Board"
beziehung: "Auftraggeber und strategische Abstimmung"
- name: "Mission Board"
beziehung: "Taktische Abstimmung"
- name: "Interne PM-Rollen"
beziehung: "Führung und Koordination"
- name: "Abteilungsleitungen"
beziehung: "Strategische PM-Partnerschaften"
- name: "Amtsleitung DIGIT"
beziehung: "Organisatorische Einbindung"
- name: "Externe Berater und Dienstleister"
beziehung: "Strategische Partnerschaften"
entscheidungsbefugnisse:
- "Priorisierung von PM-Aufträgen bei Ressourcenkonflikten (bei kritischen Entscheidungen in Konsultation mit Mission Board)"
- "Personalentscheidungen für PM-Team (Einstellung, Entwicklung, Zielsetzung)"
- "Budget-Allokation für PM-Tools, Schulungen und externe Unterstützung"
- "Eskalation an Mission Board bei konkurrierenden Prioritäten"
- "PM-Framework-Freigaben nach PFM-Vorschlägen"
kompetenzen:
- "Führungskompetenz für interdisziplinäre Teams mit verschiedenen Expertisen"
- "Strategisches Stakeholder-Management und politische Sensibilität in der Verwaltung"
- "Verständnis für das DIGITOM und das PM-Framework sowie organisationale Transformationen"
- "Konfliktmanagement bei konkurrierenden Prioritäten in verschiedenen Fachbereichen/Abteilungen"
- "Change Management für komplexe organisatorische Veränderungen"

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@ -0,0 +1,80 @@
# =============================================================================
# ROLLE: PROCESS OWNER (PO)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R6-PO"
rolle_name: "Process Owner"
kurzform: "PO"
kategorie: "schnittstellenrolle"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
hinweis: |
Übernommen von: Stakeholder-Manager (SHM), Demand Portfolio Manager (DPM),
Projekt Portfolio Manager (PPM), Service Portfolio Manager (SPM)
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
End-to-End-Verantwortung für spezifische Teilprozess-Prozesse zur
Sicherstellung von Prozess-Performance, Qualität und kontinuierlicher Optimierung.
kernaufgaben:
- "Strategische Verantwortung für Performance und Qualität der zugeordneten End-to-End-Prozesse"
- "Definition prozessspezifischer KPIs auf Basis zentral vorgegebener KPI-Kategorien und Standards"
- "Monitoring der Prozess-KPIs in Abstimmung mit organisationalen Zielen"
- "Koordination prozessbezogener Optimierungsinitiativen zwischen beteiligten Bereichen"
- "Eskalationsmanagement bei prozessrelevanten Problemen oder Ressourcenkonflikten"
- "Abstimmung mit PM-Funktion bei PM-Framework-Updates oder methodischen Änderungen"
- "Sicherstellung der Framework-Compliance in den verantworteten Prozessen"
# =============================================================================
# PROCESS OWNER-ZUORDNUNG
# =============================================================================
spezifische_zuordnung:
- funktion: "SHM"
name: "Stakeholder-Management"
prozess: "Bedarfserfassung und -qualifizierung"
- funktion: "DPM"
name: "Demand-Portfolio-Management"
prozess: "Demand-Bewertung und Demand-Portfolio-Steuerung"
- funktion: "PPM"
name: "Projekt-Portfolio-Management"
prozess: "Projektsteuerung und -überwachung"
- funktion: "SPM"
name: "Service-Portfolio-Management"
prozess: "Service-Integration und Betriebsüberführung"
stakeholder:
- name: "PM-Funktion"
beziehung: "Methodische Unterstützung und Framework-Compliance"
- name: "Beteiligte Fachbereiche/Abteilungen"
beziehung: "Im jeweiligen End-to-End-Prozess"
- name: "Mission Board"
beziehung: "Performance-Reporting und strategische Abstimmung"
- name: "Key-User"
beziehung: "In den prozessrelevanten Bereichen"
entscheidungsbefugnisse:
- "Prozess-Design-Entscheidungen im Rahmen des gültigen PM-Frameworks"
- "Ressourcen-Anfrage/Priorisierung für prozessbezogene Optimierungsmaßnahmen"
- "Eskalations-Entscheidungen bei prozessübergreifenden Konflikten"
- "KPI-Definition und Performance-Ziele für die verantworteten Prozesse"
- "Abnahme-Entscheidungen für Prozessänderungen"
kompetenzen:
- "End-to-End-Prozess-Verständnis mit systemischer Sichtweise"
- "Performance-Management mit KPI-Entwicklung und -monitoring"
- "Cross-funktionale Koordination zwischen verschiedenen Bereichen"
- "Prozessoptimierungs-Kompetenz mit methodischem Grundverständnis"

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@ -0,0 +1,57 @@
# =============================================================================
# ROLLE: PROZESS-BERATER*IN (PB)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R4-PB"
rolle_name: "Prozess-Berater*in"
kurzform: "PB"
kategorie: "kernrolle_intern"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Direkte, vertrauensvolle methodische Unterstützung der Fachbereiche/Abteilungen
bei Prozessanalyse, -gestaltung und -optimierung zur Befähigung für
eigenständige Prozessarbeit.
kernaufgaben:
- "Individuelle Beratung und Coaching von Fachbereichen/Abteilungen bei konkreten Prozess-Herausforderungen"
- "Moderation von Prozess-Workshops für kollaborative Analyse und Optimierung in definierten Fällen"
- "Methodische Unterstützung bei Prozessmodellierung und -dokumentation"
- "Troubleshooting bei operativen Prozess-Problemen und Konflikten (inkl. Erstbewertung von Anfragen über das Ticketsystem)"
- "Identifikation von Optimierungspotenzialen durch Prozess-Assessments"
- "Begleitende Umsetzungsunterstützung bei Prozessänderungen"
stakeholder:
- name: "Fachbereiche/Abteilungen und deren Teams"
beziehung: "Direkte Beratung und Coaching"
- name: "Key-User"
beziehung: "Operative Zusammenarbeit und Befähigung"
- name: "Projektteams"
beziehung: "Prozessbezogene Projektunterstützung"
- name: "Auftraggeber PM"
beziehung: "Bedarfsklärung und Erwartungsmanagement"
- name: "Process Owner"
beziehung: "Methodische Unterstützung bei End-to-End-Optimierungen"
entscheidungsbefugnisse:
- "Methodische Empfehlungen im Rahmen des gültigen Frameworks"
- "Workshop-Design und Moderations-Ansätze für spezifische Situationen"
- "Beratungs-Priorisierung bei mehreren gleichzeitigen Anfragen"
- "Eskalations-Empfehlungen bei komplexen oder ressourcenintensiven Problemen"
kompetenzen:
- "Prozessberatungs-Expertise mit breitem Methoden-Portfolio"
- "Workshop-Moderation und Facilitierung für diverse Stakeholder-Konstellationen"
- "Change Management-Fähigkeiten für begleitende Prozessveränderungen"
- "Empathie und Beziehungsaufbau für vertrauensvolle Beratungspartnerschaften"
- "Problemlösungs-Kompetenz für komplexe organisatorische Herausforderungen"

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@ -0,0 +1,64 @@
# =============================================================================
# ROLLE: PROZESS-FRAMEWORK-MANAGER*IN (PFM)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R2-PFM"
rolle_name: "Prozess-Framework-Manager*in"
kurzform: "PFM"
kategorie: "kernrolle_intern"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Entwicklung und Pflege eines einheitlichen, zukunftsfähigen PM-Frameworks,
das DIGITOM-weit als methodische Grundlage für qualitativ hochwertige
Prozessarbeit dient.
kernaufgaben:
- "Konzeption, Dokumentation und kontinuierliche Weiterentwicklung des verbindlichen PM-Frameworks (Standards, Methoden, Tools, Governance-Regeln)"
- "Entwicklung und Pflege eines zentralen KPI-Frameworks mit standardisierten Messkategorien, Berechnungsmethoden und Reporting-Standards"
- "Analyse externer Best Practices, Standards und gesetzlicher Anforderungen für Integration ins PM-Framework"
- "PM-Framework-Kommunikation und Change Management bei größeren Methodenänderungen"
- "Qualitätssicherung des PM-Frameworks durch systematisches Feedback-Management"
- "Entwicklung von PM-Framework-Schulungskonzepten und Zertifizierungsstandards"
- "Vorschläge zur Weiterentwicklung des DIGITOMs aus Prozess-Management-Sicht"
- "Harmonisierung des PM-Frameworks mit dem Service Management Framework"
- "Identifikation geeigneter Methoden und technischer Ansätze zur Digitalisierung und (Teil-)Automatisierung von Prozessen"
stakeholder:
- name: "Leiter*in Prozess-Management"
beziehung: "Strategische Abstimmung und Freigaben"
- name: "Alle internen PM-Rollen"
beziehung: "Framework-Anwendung und Feedback"
- name: "IT-Architektur"
beziehung: "Technische Machbarkeit und Systemintegration"
- name: "ISB/Datenschutz"
beziehung: "Compliance-Anforderungen"
- name: "Process Owner"
beziehung: "Framework-Implementierung in spezifischen Prozessen"
- name: "Externe Standards-Organisationen und Beratungsunternehmen"
beziehung: "Best Practices und Standards"
- name: "Zentrales GPM (HPA)"
beziehung: "Übergeordnete Abstimmung"
entscheidungsbefugnisse:
- "PM-Framework-Design-Entscheidungen im Rahmen strategischer Vorgaben"
- "Tool-Evaluierung und Empfehlungen für Investitionsentscheidungen"
- "Methodische Standards für einheitliche Prozessarbeit in DIGITOM"
- "PM-Framework-Update-Prioritäten basierend auf organisationalen Bedarfen"
kompetenzen:
- "Expertise in Prozessmanagement-Methoden (BPM, Lean, Six Sigma, Design Thinking)"
- "Technisches Verständnis für digitale Prozess-Tools und Plattform-Architekturen"
- "Systemisches Denken für komplexe organisatorische Zusammenhänge"
- "Didaktische Fähigkeiten für Framework-Kommunikation und Wissensvermittlung"
- "Analytische Fähigkeiten für Technologie-Assessment und Standards-Evaluierung"

View file

@ -0,0 +1,65 @@
# =============================================================================
# ROLLE: PROZESSLANDSCHAFTS-KOORDINATOR*IN (PLK)
# =============================================================================
meta:
typ: "rollenbeschreibung"
rolle_id: "R3-PLK"
rolle_name: "Prozesslandschafts-Koordinator*in"
kurzform: "PLK"
kategorie: "kernrolle_intern"
funktion_id: "pm"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
status:
status: "draft"
# =============================================================================
# ROLLENBESCHREIBUNG
# =============================================================================
hauptzweck: |
Operative Governance und Transparenz der DIGITOM-Prozesslandschaft zur
Sicherstellung von Framework-Compliance und End-to-End-Prozessqualität.
kernaufgaben:
- "Aufbau, Pflege und kontinuierliche Aktualisierung des zentralen Prozessregisters"
- "Monitoring von Framework-Compliance und Identifikation von PM-Governance-Lücken"
- "Koordination prozessübergreifender Initiativen zwischen verschiedenen Process Ownern"
- "PM-Governance-Reporting für Gremien mit Prozess-KPIs und Compliance-Status"
- "Eskalationsmanagement bei Prozess-Konflikten zwischen Abteilungen"
- "Risiko-Assessment für Prozesslandschaft und frühzeitige Problemerkennung"
- "Schnittstellen-Governance: Moderation von Schnittstellen-Vereinbarungen zwischen Process Ownern und Konfliktlösung bei schnittstellenübergreifenden Problemen"
pm_governance_luecken_management:
beschreibung: "Systematisches Management von PM-Governance-Lücken"
aufgaben:
- "Systematische Identifikation von PM-Governance-Lücken im DIGIT/DIGITOM"
- "Abstimmung mit Prozessberater:innen für Lösungsansätze"
- "Bei kurzfristiger Lösung: Dokumentation und Monitoring"
- "Bei langfristigem Bedarf: Strukturierte Eskalation über LPM ans Mission Board"
stakeholder:
- name: "Process Owner (SHM, DPM, PPM, SPM)"
beziehung: "End-to-End-Prozess-Koordination"
- name: "Leiter*in Prozess-Management"
beziehung: "Governance-Reporting und Eskalationen"
- name: "Mission Board"
beziehung: "Taktische Governance-Entscheidungen"
- name: "Fachbereiche/Abteilungen"
beziehung: "Compliance-Unterstützung und Konfliktlösung"
- name: "IT-Architektur"
beziehung: "Systemische Prozess-Dependencies"
entscheidungsbefugnisse:
- "Governance-Compliance-Bewertungen und Abweichungsmanagement"
- "Prozessregister-Updates und Dokumentationsstandards"
- "Eskalations-Empfehlungen bei systematischen Governance-Problemen"
- "Priorisierung von prozessübergreifenden Optimierungsmaßnahmen"
kompetenzen:
- "Prozessanalyse-Expertise für komplexe, vernetzte Prozesslandschaften"
- "Governance-Kompetenz mit Verständnis für Compliance und Risikomanagement"
- "Diplomatische Fähigkeiten für Konfliktmediation zwischen Fachbereichen/Abteilungen"
- "Analytische Fähigkeiten für KPI-Entwicklung und Performance-Measurement"
- "Kommunikationsstärke für verständliches Governance-Reporting"

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@ -0,0 +1,353 @@
# =============================================================================
# PROZESS-MANAGEMENT: EXECUTIVE SUMMARY / ÜBERSICHT
# =============================================================================
# Version: 1.0
# Datum: 2026-02-05
# Status: Draft - Konvertiert aus Word-Dokumentation
# =============================================================================
meta:
typ: "executive_summary"
funktion_id: "pm"
funktion_name: "Prozess-Management"
version: "1.0"
gueltig_ab: "2026-02-05"
geltungsbereich: "DIGITOM / Prozess-Management"
status:
inhaltlich_abgenommen_durch: ["PM-Teammitglied"]
status: "draft"
quellen:
- "#00 - Prozess-Management.docx"
# =============================================================================
# 1. STRATEGISCHER KONTEXT UND KERNKONZEPT
# =============================================================================
strategischer_kontext:
titel: "Strategischer Kontext und Kernkonzept"
organisationale_herausforderung:
titel: "Die organisationale Herausforderung"
beschreibung: |
Das DIGITOM steht vor einem typischen Widerspruch in modernen
Verwaltungen: Es braucht einheitliche Standards für Effektivität und
Vergleichbarkeit - gleichzeitig müssen Fachbereiche flexibel auf ihre
spezifischen Anforderungen reagieren können.
ausgangslage:
- "Fragmentierte Abläufe"
- "Methodische Vielfalt ohne gemeinsame Basis"
- "Silos statt Integration"
konsequenzen:
- "Operative Reibungsverluste"
- "Verhinderte strategische Weiterentwicklung"
- "Ungenutzte Digitalisierungs- und Automatisierungspotenziale"
- "Fehlender strukturierter Überblick und notwendige Befähigungen"
- "Lokale Optimierungen ohne systemische Wirkung"
loesungskonzept:
titel: "Ein neuer Weg zwischen Kontrolle und Autonomie"
beschreibung: |
Die neue Prozess-Management-Funktion navigiert zwischen Standardisierung
und Flexibilität. Statt diesen Widerspruch aufzulösen, nutzt sie ihn
produktiv.
kernprinzipien:
- prinzip: "Zentrale Methodenkompetenz trifft dezentrale Umsetzung"
beschreibung: |
Die PM-Funktion definiert den Rahmen durch einheitliche Standards,
Methoden und Werkzeuge. Innerhalb dieses Rahmens gestalten die
Fachbereiche ihre Prozesse aktiv und tragen somit die Verantwortung dafür.
- prinzip: "Befähigung statt Kontrolle"
beschreibung: |
Die Funktion versteht sich als Ermöglicher, nicht als Wächter.
Sie schafft Kompetenzen vor Ort durch ein Netzwerk von "Key-User",
die als Multiplikator:innen in ihren Bereichen wirken.
- prinzip: "Nutzenorientierung statt Strukturfixierung"
beschreibung: |
Ausgangspunkt sind nicht interne Logiken, sondern die Bedarfe der
internen Kund:innen - von strategischen Gremien bis zu operativen Teams.
erwarteter_mehrwert:
titel: "Der erwartete Mehrwert"
fuer_strategische_entscheider:
zielgruppe: "Strategische Entscheider:innen"
mehrwert:
- "Erstmals Transparenz über die gesamte Prozesslandschaft"
- "Ermöglichte strategische Gestaltung"
- "Frühzeitige Sichtbarkeit von Risiken"
- "Systematische Erschließung von Digitalisierungs- und Automatisierungspotenzialen"
fuer_operative_teams:
zielgruppe: "Operative Teams"
mehrwert:
- "Methodische Unterstützung genau dann, wenn sie benötigt wird"
- "Von schneller Beratung bis zur Begleitung komplexer Transformationen"
- "Einheitliche Standards für bereichsübergreifende Zusammenarbeit"
fuer_gesamtorganisation:
zielgruppe: "Gesamtorganisation"
mehrwert:
- "Anpassungsfähigkeit ohne Kontrollverlust"
- "Kontinuierliche Prozessverbesserung statt nur Dokumentation"
- "Systematische Identifikation von Digitalisierungs- und Automatisierungspotenzialen"
- "Adressierung von Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen"
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# 2. ORGANISATIONSDESIGN UND GOVERNANCE
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organisationsdesign:
titel: "Organisationsdesign und Governance"
architektur:
titel: "Eine Architektur der produktiven Spannung"
prinzip: |
Das Organisationsdesign folgt dem Prinzip der bewussten Rollentrennung.
Methodische Beratung und operative Governance liegen in unterschiedlichen
Händen - so entsteht Vertrauen statt Kontrollangst.
zentrale_rollen:
beschreibung: |
Fünf zentrale Rollen im PM-Team decken das Spektrum von strategischer
Führung über Methodenentwicklung bis zur operativen Beratung ab.
Jede Rolle hat klare Verantwortlichkeiten, Überschneidungen werden vermieden.
rollen:
- "Leiter*in Prozess-Management"
- "Prozess-Framework-Manager*in (PFM)"
- "Prozesslandschafts-Koordinator*in (PLK)"
- "Prozess-Berater*in (PB)"
- "Key-User-Netzwerk-Manager*in (KNM)"
process_owner:
beschreibung: |
Process Owner in den Hauptprozessen tragen horizontale und vertikale
End-to-End-Verantwortung für ihre Teilprozesse. Sie koordinieren
bereichsübergreifend und sichern Prozessqualität.
hauptprozesse:
- "Stakeholder-Management"
- "Demand-Management"
- "Projekt-Management"
- "Service-Management"
key_user:
beschreibung: |
Key-User werden in allen Fachbereichen identifiziert und zu lokalen
Prozess-Expert:innen entwickelt. Sie sind erste Anlaufstelle vor Ort
und Bindeglied zur zentralen PM-Funktion.
governance:
titel: "Governance: So viel wie nötig, so wenig wie möglich"
prinzip: "Subsidiaritätsprinzip"
entscheidungskategorien:
- kategorie: "Operative Anpassungen"
entscheidungsträger: "PM-Team eigenständig"
beispiele:
- "Tool-Konfigurationen"
- "Template-Updates"
- "Schulungsinhalte"
- kategorie: "Prozessspezifische Anpassungen"
entscheidungsträger: "Abstimmung mit jeweiligem Process Owner"
beispiele:
- "Änderungen an Prozessschnittstellen"
- "Neue Metriken für spezifische Prozesse"
- "Integration neuer Systeme in bestehende Prozesse"
- kategorie: "PM-Framework-Weiterentwicklungen"
entscheidungsträger: "PM-Team eigenständig (Information an Process Owner)"
beispiele:
- "Neue Modellierungsstandards"
- "Erweiterte Methodenbausteine"
- "Übergreifende Bewertungskriterien"
- kategorie: "Fundamentale Änderungen"
entscheidungsträger: "Steuerungsgremien"
beispiele:
- "Wechsel der Prozessmodellierungssprache"
- "Grundlegende Änderung der PM-Strategie"
- "Neuausrichtung der Prozessarchitektur"
leistungsbeauftragung:
- typ: "Standard-Leistungen"
zugang: "Niedrigschwellig für alle zugänglich"
beispiele:
- "Beratung"
- "Workshops"
- typ: "Projekt-Leistungen"
zugang: "Mission Board-Freigabe erforderlich"
beispiele:
- "Größere Transformationen"
- typ: "Strategische Initiativen"
zugang: "Direkte Beauftragung durch Vision Board"
- typ: "Krisen-Interventionen"
zugang: "Jederzeit durch Führungskräfte auslösbar"
eskalationsmodell:
beschreibung: "Dreistufiges Eskalationsmodell sichert schnelle Konfliktlösung"
stufen:
- stufe: 1
typ: "Operative Themen"
zeitrahmen: "Binnen 48 Stunden"
- stufe: 2
typ: "Taktische Konflikte"
gremium: "Mission Board"
zeitrahmen: "Binnen einer Woche"
- stufe: 3
typ: "Strategische Grundsatzfragen"
gremium: "Vision Board"
zeitrahmen: "Binnen eines Monats"
integration:
titel: "Integration statt Parallelstruktur"
beschreibung: |
Die PM-Funktion fügt sich nahtlos in die bestehende DIGITOM-Governance
ein. Vision und Mission Board bleiben die zentralen Steuerungsgremien.
Die PM-Funktion agiert in ihrem Auftrag und bereitet Entscheidungen vor.
schluesselpartner:
- "Zentrales Geschäftsprozessmanagement (HPA)"
- "IT-Architektur"
- "Datenschutz"
- "Informationssicherheit"
prinzip: |
Systematische Einbindung schafft vernetzte Kompetenz statt neuer Silos.
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# 3. IMPLEMENTIERUNG UND KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN
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implementierung:
titel: "Implementierung und kritische Erfolgsfaktoren"
leistungsportfolio:
titel: "Konkrete Leistungen, klare Zugänge"
orientierung: "Reale Bedarfe"
leistungsbereiche:
- bereich: "Prozess-Framework/DIGITOM-Entwicklung"
zweck: "Schafft die methodische Basis"
- bereich: "Beratung und Coaching"
zweck: "Unterstützt bei konkreten Herausforderungen"
- bereich: "Befähigung und Schulung"
zweck: "Baut Kompetenzen dezentral auf"
- bereich: "Transparenz und Reporting"
zweck: "Ermöglicht faktenbasierte Steuerung"
zugangswege:
- "Ticketsystem für direkte Hilfe"
- "Strukturierte Beauftragungen für größere Vorhaben"
- "Informelle Kanäle über das Key-User-Netzwerk"
ressourcen:
titel: "Ressourcen und Voraussetzungen"
quantitativ:
- "Dediziertes PM-Team mit komplementären Kompetenzen"
- "Moderne Prozess-Tools"
- "Qualifizierungsbudgets"
qualitativ:
wichtigkeit: "Wichtiger als Ressourcen sind die qualitativen Voraussetzungen"
faktoren:
- faktor: "Klares Mandat der Führung"
wirkung: "Legitimiert die Funktion"
- faktor: "Bereitschaft der Fachbereiche"
wirkung: "Zur aktiven Mitgestaltung"
- faktor: "Einbindung der Schlüsselpartner"
wirkung: "Von Anfang an"
- faktor: "Verständnis von Prozessmanagement"
wirkung: "Als kontinuierliche Entwicklung, nicht als Projekt"
risikomanagement:
titel: "Risiken aktiv managen"
risiken:
- risiko: "Akzeptanzrisiken"
mitigationsstrategie: |
Konsequente Trennung von Beratung und Kontrolle.
Erfolgsgeschichten und Key-User als Botschafter:innen schaffen Vertrauen.
- risiko: "Ressourcenkonflikte"
mitigationsstrategie: |
Transparentes Priorisierungsmodell. Strategische Initiativen gehen
stets vor, konkurrierende Anfragen werden offen abgewogen.
- risiko: "Qualitätsrisiken"
mitigationsstrategie: |
Systematische Einbindung von Compliance-Funktionen und
Process Owner als Qualitätsgatekeeper.
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# VERKNÜPFUNGEN ZU ANDEREN PM-DOKUMENTEN
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dokumentverknuepfungen:
beschreibung: |
Diese Executive Summary gibt einen kompakten Überblick. Die Details
finden sich in den spezialisierten Dokumenten der PM-Funktion.
detaildokumente:
- dokument: "Funktionsbeschreibung"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.1_funktion/pm_funktionsbeschreibung.yaml"
inhalt: "Formale Grundlagen, Verantwortungsbereiche, Mandat"
- dokument: "Leistungs-Canvas"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.3_konzepte/pm_leistungs-canvas.yaml"
inhalt: "Detaillierte Leistungen, Nutzersegmente, Wertversprechen"
- dokument: "Rollenmodell"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.4_rollen/pm_rollenmodell.yaml"
inhalt: "Alle 11 Rollen mit Aufgaben, Befugnissen, Schnittstellen"
- dokument: "Governance-Framework"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.2_governance/pm_governance-framework.yaml"
inhalt: "Entscheidungswege, Eskalation, Leitprinzipien"
- dokument: "RACI-Matrix"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.2_governance/pm_raci.yaml"
inhalt: "Verantwortlichkeitsmatrix für alle Leistungen"
- dokument: "Konzeptrahmen"
pfad: "#05_prozessmanagement/#05.3_konzepte/pm_konzeptrahmen.yaml"
inhalt: "Dokumentationsarchitektur und Navigationshilfe"
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# ÄNDERUNGSHISTORIE
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aenderungshistorie:
- version: "1.0"
datum: "2026-02-05"
aenderung: |
Initiale Erstellung durch Konvertierung aus Word-Dokument.
Quelle: #00 - Prozess-Management.docx
Inhalte:
- Strategischer Kontext und Kernkonzept
- Organisationale Herausforderung
- Lösungskonzept (3 Kernprinzipien)
- Erwarteter Mehrwert (3 Zielgruppen)
- Organisationsdesign (Rollen, Process Owner, Key-User)
- Governance (4 Entscheidungskategorien, 4 Leistungstypen, 3 Eskalationsstufen)
- Implementierung (Leistungsportfolio, Ressourcen, Risikomanagement)
autor: "DIGITOM-Projekt"